Nationalpark Hohe Tauern. Naturparadies im Herz der Alpen. (Buch)

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Nationalpark Hohe Tauern. Naturparadies im Herz der Alpen. (Buch)
Nationalpark Hohe Tauern Naturparadies im Herz der Alpen.jpg
Buchdaten
Autoren: Susanne Schaber (Text), Herbert Raffalt (Bilder)
Verlag: Tyrolia Verlag Innsbruck
Erschienen: 2021
ISBN: ISBN 978-3-7022-3935-0
Seiten: 192 Seiten, 171 farbige Abbildungen, 24 x 29 cm, gebunden

Nationalpark Hohe Tauern. Naturparadies im Herz der Alpen. ist ein Bildband mit Texten.

Verlagsinformation

Die vielen Gesichter des größten Nationalparks der Alpen
Faszinierende Wildnis und einzigartige Hochgebirgslandschaft

Mit 1 856 Quadratkilometern, verteilt auf die drei Bundesländer Tirol, swiki:Salzburg[1] und Kärnten, ist der swiki:Nationalpark Hohe Tauern der größte Nationalpark der Alpen. Eine unglaubliche Artenvielfalt mit 15 000 Tier- und 3 500 Pflanzenarten, mehr als 300 Dreitausendern, über 500 Bergseen, 26 große Wasserfälle und rund 170 Quadratkilometer Gletscher machen ihn zu einem landschaftlichen und naturkundlichen Juwel – und zu einem Sehnsuchtsort, für alle, die unberührte Natur schätzen. Die Besucher erwartet eine faszinierende Hochgebirgslandschaft und ein vielfältiges Ökosystem, das bewahrt, aber auch behutsam erforscht, erkundet und gelebt werden will.

Susanne Schaber und Herbert Raffalt folgen in ihrem Buch den Spuren der Tiere und Pflanzen, widmen sich den geologischen und geografischen Besonderheiten und entdecken die Kultur, Traditionen und Lebensweisen in den Tälern zwischen Gipfeln, Graten und Gletschern. In kurzen, unmittelbaren Reportagen portraitiert die Reiseschriftstellerin Schaber etwa die Arbeit der Park-Ranger, die swiki:Großglockner Hochalpenstraße oder die Wetterwarte und das swiki:Forschungszentrum Sonnblick, taucht ein in das swiki:Tauernfenster, das die tektonischen Stockwerke vergangener Jahrmillionen offenlegt oder berichtet von Almwirtschaft und Kulturgeschichte, bevor sie zum Abschluss die schönsten Tipps für Erkundungen in allen drei Bundesländern verrät. Der Bergfotograf Raffalt liefert dazu eindrucksvolle Stimmungsbilder, die erahnen lassen, wie viel es auf diesem ganz besonderen Flecken Natur im Herz der Alpen an Naturschönheiten zu entdecken gibt.

Rezension 1

Ein außergewöhnliches Buch, das Persönlichkeiten aus und den Nationalpark eindrucksvoll präsentiert

2021 vor 50 Jahren wurde von den Landeshauptleuten der österreichischen Bundesländer Kärnten, Salzburg und Tirol die Erklärung zur Errichtung des Nationalparks unterzeichnet, vor 40 Jahren setzte Kärnten als erstes Bundesland diese Erklärung um, 1984 folgte Salzburg und vor 30 Jahren Tirol und 2021 findet der 20. Jahrestag der Anerkennung durch die internationale Weltnaturschutzorganisation IUCN statt. Diese vier Jubiläen waren der Anlass, dass der Tyrolia Verlag Innsbruck einen Bildband über dieses größte Schutzgebiet der Alpen herausbrachte. Und was für einen!

Beim Anblick der Aufnahme der Jagdhausalm im Defreggental fühlt man sich ins tibetische Hochland versetzt, die doppelseitige winterliche Aufnahme des swiki:Hohen Sonnblick lässt den Betrachter leicht erschaudern, wenn er daran denkt, dass auf diesen fast 90 Grad steilen Gipfel eine swiki:Seilbahn führt. Denn dort oben befindet sich Europas älteste durchgehend besetzte Gipfelwetterwarte und mit knapp unter 3 106 m ü. A. ist es auch das höchst gelegene Observatorium Europas. Das ist der Arbeitsplatz swiki:Elke Ludewig, der Leiterin des Observatoriums, den Schaber in ihrem Beitrag beschreibt.

Und damit bin ich beim zweiten Teil des spannenden Bildbandes, dem Textteil. In acht von neun Kapiteln stellt Susanne Schaber sprachlich ausgesprochen gut geschrieben, interessante Personen und deren Tätigkeiten im Nationalpark vor. Neben der Meteorologin werden u. a. ein Geologe, ein Bergführer und Bergretter sowie der „Herr über vier charakterstarke, eigenwillige Burschen“, swiki:Peter Embacher, Werkstättenleiter bei der swiki:Großglockner Hochalpenstraßen AG und seit über 40 Jahren Leiter der swiki:alljährlichen Schneeräumung der Straße vorgestellt; mit seinen „vier Burschen“, betagte swiki:Wallack-Rotations-Schneefräsen. Herbert Raffelt zeigt in diesem Beitrag u. a. mit einem eindrucksvollen Bild, welche Schneehöhen an dieser hochalpinen Panoramastraße noch im April liegen können und wie sich die „die vier Burschen“ Meter für Meter durch den Schnee fräsen.

Wenn Schaber in ihrem Beitrag über den swiki:Nationalpark-Ranger Emanuel Egger schreibt, dass er im Nationalpark wurzelt, dann bestätigt das auch das Bild von ihm, das Raffelt vor dem Hintergrund der swiki:Venedigergruppe geschossen hat. Und so setzt es sich im Buch fort: Spannende Geschichten mit viel Information und dazu absolut sehenswerte Bilder. Die gigantische Bergwelt um den swiki:Krimmler Tauern türmt sich fast erdrückend über dem Ahrntal auf – das Bild visualisiert sehr eindringlich, welche Strapazen 1947 die mehreren Tausend Juden bei ihrer sogenannten „swiki:Krimmler Judenflucht“ auf sich nehmen mussten. Schaber beschreibt sich diese Geschichte näher.

Am Ende des Buches sitzt der Leser „mit langer Zunge“ da und hat nun noch auf gut 50 Seiten „die Qual der Wahl“ in einer Übersicht über Sehenswertes im Nationalpark und vier Mehrtagestouren.

Ein außergewöhnliches Buch, das durchaus bekannte Berge und Täler aus anderen Perspektiven zeigt, das über Menschen und ihre Arbeit in dieser einmaligen Bergwelt berichtet, spannend und vielfältig, das sicherlich nicht alles und jeden präsentieren konnte, aber am Ende ein umfassendes Bild des Nationalparks Hohe Tauern beim Leser hinterlässt!

Rezension 2

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Quellen

  • Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im Salzburgwiki, dem Mutterwiki des EnnstalWiki