Mario Vargas Llossa

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Mario Vargas Llossa (* 28. März 1936 in Arequipa in Peru) ist ein peruianischer und spanischer Literat.

Leben

Bereits während seines Studiums der Geistes- und Rechtswissenschaften in Lima (Peru) und Madrid (Spanien) schrieb er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen und veröffentlicht erste Erzählungen. 1963 erschien sein erster Roman Die Stadt und die Hunde. Der Roman wurde in Spanien mehrfach ausgezeichnet und in über 20 Sprachen übersetzt. Vargas Llossa lebte einige Jahre in Europa und war als Gastprofessor in Washington, Puerto Rico, London, New York und Cambridge tätig. 1976 wurde er für zwei Jahre zum Präsidenten des PEN-Clubs[1] gewählt. 1994 erhielt er den Cervantes-Preis[2]. 1996 wurde der Literat mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels ausgezeichnet. 1998 wurde ihm der amerikanische National Book Critics Circle Award für seine Aufsatzsammlung Making Waves zugesprochen.

Ennstalbezug

Am 27. August 2004 besuchte Mario Vargas Llossa das Benediktinerstift Admont. Sein besonderes Interesse galt dem Leben der Mönche, der alten Handschriften und der Bibliothek. Besonders angetan war er von der Weltoffenheit der Admonter Mönche und ihrer Bereitschaft, die Tradition von Klöstern als Förderer der Künste ernstzunehmen und weiterzuführen.

Quelle

Einzelnachweis

  1. Schriftstellervereinigung
  2. Spaniens bedeutendster Literaturpreis