Krippenstein

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Däumelsee
Krippenstein Bergstation 2, Blick nach Osten
Obertraun Hirzkarsee
Das Bundessportheim Krippenstein in den 1950er- oder 1960er- Jahren.
Das Bundessportheim Krippenstein in den 1950er- oder 1960er- Jahren.
Historische Ansichtskarte des Bundessportheims Krippenstein in den 1950er- oder 1960er- Jahren.

Die Krippenstein-Berggruppe mit Dachstein-Höhlenpark ist eine der nördlichen Berggruppen im Dachsteingebirge in südlichen Gemeindegebiet von Obertraun in Oberösterreich.

Geografie

Die Krippenstein-Berggruppe ist Teil des Dachsteingebirges und als solches Teil der östlichen swiki:Salzkammergut-Berge. Es erhebt sich südlich des swiki:Hallstätter Sees in Richtung Hallstätter Gletscher. Erschlossen ist die Berggruppe durch die Dachstein Krippenstein-Seilbahn.

Umgrenzung

Krippeneck (Kote 1788, Seilbahnstation) – markierter Steig nördlich abwärts und der Grabensohle entlang (Trasse der Oberfeld-Seilbahn) nach Krippenbrunn – weiter der Skiabfahrt folgend bis etwa 500 m Luftlinie nordöstlich der Hanzinger Hütte (Niedere Schafeggalm[1] – Höllgraben[1] nach Nordosten abwärts zum Miesenbach – Miesenbach nach Nordwesten zur Traun – Traun aufwärts bis zur Koppenbrücke (Haltestelle Obertraun-Koppenbrüller Höhle) – Koppenwinkelalm – Steig an Jagdhütte vorbei zur verfallenen (Obertrauner[1]) Landfriedalm – Altarstein (Kote 1351*) an der Landesgrenze – Steig südöstlich zur (Ausseer[1]) Landfriedalm – Steig östlich des Roßkogels (1 402 m ü. A.) – Landfriedtal – Graben zwischen Pfalzkogel (1 785 m ü. A.) und Neualm (1 610 m ü. A.) nach Süden aufwärts bis zum zweiten Schnittpunkt mit der Landesgrenze (ca. 1 760 m ü. A., 400 m südsüdwestlich des Pfalzkogels) – Landesgrenze nach Südsüdwest bis zum Napfenkogel (2 032 m ü. A.) – 300 m Luftlinie nach Südwest gerade abwärts zur 1 900 m-Schichtlinie – dieser entlang, am Oberrand des nach Süden steiler abfallenden Plateaus nach Westen zur Rossstatt[1] oberhalb des Wurzkares und weiter nach Westnordwest, zu den Maisenbergseelein (1 874 m ü. A.), insgesamt 1 250 m Luftlinie – von diesen immer den Moränenablagerungen folgend, zunächst rund 500 m nach Nordwesten zu Kote 1886[1] und dann einen Kilometer annähernd westlicher Richtung, zur Wegteilung südlich des Loskoppens (1 956 m ü. A.) – markierter Weg durchs Hirzkar zum Krippeneck;

Berge

Zirbenkogel (1 506 m ü. A.), Hageneck (1 717 m ü. A.), Hohes Hirn, Graseck, Niederer Hirschberg (1 888 m ü. A.), Hirschberg (2 017 m ü. A.), Hoher Krippenstein (2 108 m ü. A.), Niederer Krippenstein (1 989 m ü. A.), Pfalzkogel (1 785 m ü. A.), Speikberg (2 125 m ü. A.), Niederer Speikberg (2 089 m ü. A.), Rosskogel (1 402 m ü. A.), Loskoppen (1 956 m ü. A.), Däumelkogel (2 001 m ü. A.), Margschierf (2 080 m ü. A.), Hirzkarkogel (1 859 m ü. A.), Napfenkogel (2 032 m ü. A.);

Flurkreuze, Marterl

Pionierkreuz (2 034 m ü. A.), Heilbronner Kreuz (1 959 m ü. A.);

Gewässer

Maisenbergseelein (1 874 m ü. A.), Hirkarseelein, Däumelsee, Stubenbodenquelle, Miesenbach, Bühlerbach-Ursprung, Koppenwinkellacke;

Almen

Koppenwinkelalm, Obertrauner Landfriedalm, Ausseer Landfriedalm, Mitteralm, Neualm (1 610 m ü. A.) Bärenlackenalm (verfallen), Oberer Schönbergalm, Schönbergalm, Angeralm,

Übernachtung

Lodge am Krippenstein

Höhlen

Rieseneishöhle, Lämmermayer Höhle, Eisgrube, Mortonhöhle, Mammuthöhle, Teufelsjoch, Krippensteineishöhle,

Kare und Hochplateaus

Am Stein, Hirzkar, Ecklkar,

Quellen

  • Lukas Plan: Verbale Beschreibung der Umgrenzung der Teilgruppen des Österreichischen Höhlenverzeichnisses, Stand 08. Jänner 2008, Verband Österreichischer Höhlenforscher, im internet als pdf abrufbar, abgefragt am 6. März 2017
  • www.bergfex.at

Einzelnachweise

  1. 1,0 1,1 1,2 1,3 1,4 1,5 Quelle Alpenvereinskarte 1:25 000, Dachsteingebirge (9. Ausgabe, 2000))