Kreisverkehr Trautenfels

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die Kreuzung in Trautenfels, die zum Kreisverkehr umgebaut werden soll; Aufnahme vom Schloss Trautenfels

Der Kreisverkehr Trautenfels ist eine seit Jahren heftig umstrittene, angestrebte Verkehrslösung im Bereich der Ennstaler Gemeinde Stainach-Pürgg im Ortsteil Trautenfels im Bereich des Verkehrsknoten der B 320, Ennstal Straße, der B 145, der Salzkammergut Straße und der B 75, der Glattjoch Straße.

Die Geschichte der Entstehung

2009

Im Mai 2009 präsentierte Verkehrslandesrätin Kristina Edlinger-Ploder das Bauprogramm 2009/10 für den Bezirk Liezen. Darin war auch ein erster Schritt in Richtung Verkehrslösung im Ennstal mit dem Bau des Kreisverkehrs in Trautenfels vorgesehen. Bürgerinitiativen sowie der hohen Kosten von rund 20 Millionen Euro wurden die Genehmigungsverfahren ausgesetzt und eine kostengünstigere Variante entwickelt.

2011

Im Jänner 2011 scheiterte Verkehrslandesrat Gerhard Kurzmann mit seiner Verkehrslösung Ennstal, der Kreisverkehr Trautenfels, die Umfahrung Espang und der Ausbau im Bereich Oberhaus wurden auf Eis gelegt. Denn 3,4 Millionen Euro hatten SPÖ und ÖVP aus dem FIS Alpine Ski WM 2013 Schladming-Infrastrukturpaket abgezweigt, Gelder, die eigentlich für den Kreisverkehr Trautenfels vorgesehen waren.

Die Posse verleitete dann den Ennstaler zu einem Faschingsscherz und berichtete von der Errichtung eines Erlebnisparkplatzes Trautenfels.

2014

Im Mai 2014 erfolgte der Spatenstich für das Projekt „Knoten Trautenfels“. Doch bereits nach der ersten baulichen Maßnahme, der Erneuerung der Grimmingbachbrücke, standen die Baumaschinen wieder still. Ein „Architektonischer Wettbewerb“ sorgte für eine weitere Verschiebung des Projekts.

2015

Im November 2015 nahm SPÖ-Verkehrslandesrat Jörg Leichtfried im Rahmen eines Bezirksbesuchs Stellung zu der weiteren Abwicklung des Projektes. Leichtfried ging dabei auch auf eine Anfrage ein, die er von Seiten der FPÖ erhalten habe. Darin ersuchten einige Landtagsabgeordnete der Freiheitlichen, darunter Albert Royer, sowie der ehemalige Verkehrslandesrat und jetzige FPÖ-Landtagspräsident Gerhard Kurzmann schriftlich um Auskunft über den aktuellen Stand „Knoten Trautenfels“. Grund der Anfrage war der durch Leichtfried einberufene Architektenwettbewerb, der den Baubeginn nun weiter hinauszögere. Leichtfried konterte nun, dass es keine Verschiebung des Baubeginns gäbe. Denn als Baubeginn habe man von jeher das Jahr 2016 festgelegt. Die angedachte Variante wurde im Nachhinein diskutiert und die Planung aufgrund eines Einspruchs von Stainachs Bürgermeister Roland Ranninger als Architektenwettbewerb ausgeschrieben.

Das Siegerprojekt werde nun im Dezember feststehen. In der Jury säßen Vertreter des Landes und der Region. Danach beginne die baurechtliche Detailplanung und die Ausschreibungsvorbereitung, der als Baubeginn Dezember 2016 und als Termin für die Fertigstellung das Jahr 2017 nannte.

Quellen