Höfersteig

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Wegweiser

Der Höfersteig ist ein alpiner Steig in den Schladminger Tauern auf 1 920 m ü. A. von der Neualm zur Preintalerhütte.

Allgemeines

Der Höfersteig, laut einer Tafel bei der Neualmscharte, Höfertsteig ist nach Robert Hoefert benannt, ist ein hochalpiner sieben Kilometer langer Übergang von der Hans-Wödl-Hütte bis zur Preintalerhütte führt.

Bei der Neualm ist eine Abkürzung bzw. ein Notabstieg hinunter zum Riesachsee über einen markierten Steig möglich. In umgekehrter Richtung von der Preintalerhütte zur Planai oder zur Neualmscharte hinauf und dann steil in das Seewigtal zur Hans-Wödl-Hütte hinunter.

Geschichtliches

  • 1908 Wegbau der alpinen Gesellschaft Preintaler.

Der im Vorjahre begonnene Bau eines 7 Kilometer langen Verbindungsweges zwischen der Preintalerhütte und Wödlhütte wurde kürzlich vollendet. Anläßlich der Eröffnung wurde zu Ehren des um dieses Unternehmen besonders verdienten Gesellschaftsmitgliedes Robert Hoefert diesem Wege der Name „Hoefertsteig" gegeben. Er führt von der Preintalerhütte unter den Hängen des Schneiders entlang, dann oberhalb der Neualm über den Abfluß des Wildlochsees und auf die 2200 Meter hohe Einsattlung der Neualmscharte; von dieser leiten zahlreiche Serpentinen zum Obersee hinab, wo der Steig den alten Talweg trifft, der bis zum Hüttensee und zur Wödlhütte ebenfalls neu hergerichtet wurde und nun auf der ganzen Strecke ausschließlich die linke Talseite benützt. Außer der Erleichterung des Überganges von einer Hütte zur andern, der nun bequem in 31/2—4 St. gemacht werden kann, kürzt der Weg den Aufstieg von der Wödlhütte über die Neualmscharte auf die Wildstelle einerseits und auf den Gruberberg und Pulverturm andererseits um mindestens eine Stunde, wobei das in Frage kommende Wegstück zur Neualmscharte, das bisher als berüchtigter „Schinder" galt, zu einem aussichtsreichen und angenehmen Spaziergang umgestaltet ist.

Bildergalerie

weitere Bilder

  • Höfersteig – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki

Quelle

  • ÖAZ 775 / 1908 Seite 267/68
  • Alpenverein Haus im Ennstal