Admonter Klause

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Die Admonter Klause, Clusa juxta Paltam et Anesum, war eine Wehr- und Mautanlage zwischen Pürgschachen und Selzthal.

Geschichte

Über das Datum der vom Benediktinerstift Admont errichteten Anlage machen Quelle widersprüchliche Angabe. Eine nennt das Jahr 1060 als erstmalige urkundliche Erwähnung der Anlage, eine andere Quelle vermutet die Errichtung um 1280. Reste der Anlage finden sich sowohl am Hang als auch im Tal. Die im Reithtal gelegene sogenannte „Obere Klause“ wurde 2014 vorbildlich restauriert.

Am nördlichen Ennsufer steht ein Gehöft, das seit 1880 den Vulgonamen „Klausbauer“ trägt, 1280 als „super Puhil“ erwähnt. Auf dem gegenüberliegenden, südlichen Ennsufer steht ein Bollwerk, die „Selzthaler Klause“ (auch „Untere Klause“, 1280 „in Chlusa“) bezeichnet wird. Auch dort stand ein Bauernhof, der Tuller, früher Klausner, genannt wurde. Die Reste der Gebäude wurde 1972 abgetragen.

Weitere Klausen standen im Bereich des Nagelschmiedes am Kaiserau-Sattel (clusia montis Dietmarsperge) sowie am Ausgang des Lichtmeßbachgrabens.

Quelle

  • Ernst Kren in der Facebook-Gruppe "Historische Runde Admont", Eintrag am 25. September 2020