Karl Buchgraber

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Univ.-Doz. Dr. Karl Buchgraber ist Grünlandfachmann und ein ehemaliger Mitarbeiter in der Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein (LFZ) in Irdning.

Leben

Obwohl Karl Buchgraber Anfang 2020 seinen wohlverdienten Ruhestand angetreten hat, wird seine Expertise als Grünlandfachmann ersten Ranges wohl nach wie vor gefragt sein und seine Vorträge bestimmt noch lange ein interessiertes Publikum erreichen und begeistern.

Begeistern deshalb, weil er das Geschick hat, wissenschaftliche Inhalte und Zusammenhänge seinen Zuhörern so fesselnd und in allgemein verständlicher Sprache darzulegen. Scheinbar trockene Fakten beschrieb er stets mit der ihm eigenen Eleganz, ohne ihnen den sachlichen Hintergrund zu rauben. Als strikter Verfechter der bäuerlichen Kreislaufwirtschaft sah er die Einbindung der Konsumenten als dringendes Erfordernis.

Sein der Berufslaufbahn vorausgehendes Studium mit der Dissertation zum Thema „Vergleich der Wirksamkeit konventioneller und alternativer Düngungssysteme auf dem Grünland“ ließ ihn in späteren Jahren zum nicht böse gemeinten „Grünland-Guru“ reifen. Bereits als Doktorand war er an der Bundesanstalt für Pflanzenbau in Wien tätig und gründete nach dem Wechsel an die Bundesanstalt für alpine Landwirtschaft Raumberg-Gumpenstein die österreichweit tätige „Arbeitsgemeinschaft für Grünland und Viehwirtschaft“.

Die Organisation wichtiger Kongresse und Tagungen wie der Grünlandtag, die Pferdefachtagungen, die Jägertagungen mit exzellenten Fachvortragenden waren mehr als nur Liebhabereien, sie verlangten knochenharte Arbeit. Eine schier unübersehbare Reihe an Publikationen und Vorträgen stammen von ihm und können den Universitätsdozenten und Lektor Karl Buchgraber nur aus akademischer Sicht ehren.

Die wahre Laudatio spricht eine Hunderte, wenn nicht Tausende zählende Schar an Bauern, landwirtschaftlich Tätigen und Studierenden. Ihnen ließ er so ungemein viel Hausverstand und Praxiswissen zukommen.

Der Ennstaler“ wünscht dem aus dem aktiven Berufsleben aussteigenden „Grünlandbauern“ viel Erholung und eine möglichst stressfreie Ruhestandszeit.

Quelle