Berta Runge

Aus EnnstalWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Berta Runge (* 1919 in Graz; † 24. April 2014 in Irdning) war eine Schulleiterin, Autorin und Forscherin.

Leben

Berta Runge wurde als Tochter des Violinisten und Musikpädagogen Rudolf Wagner und seiner Gattin Isabella Doepper in Graz geboren. Schon als Kind hatte sie Klavierspielen gelernt und durfte als Klavierbegleiterin des Vaters in Konzerten auftreten. Sie besuchte nach der Volksschule das Akademische Gymnasium Graz, um Ärztin zu werden. Anstelle des Arztstudiums studierte Berta Runge Archäologie, Latein und Griechisch. Sie besuchte die Lehrerbildungsanstalt in Graz mit anschließendem Befähigungszeugnis als Volksschullehrerin. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verlor sie ihren Ehemann. Nach Kriegsende war sie vorübergehend einige Jahre Volksschullehrerin und Schulleiterin in Donnersbach. Im März 1947 entdeckte Berta Runge den Donnersbacher Römerstein. Schließlich unterrichtete sie an der Hauptschule in Irdning. Berta Runge wurde Leiterin der Musikschule Irdning und leitete den Schulchor, der unter ihrer Führung zwei Landeswettbewerbe gewann. Mit ihrem Buch Aus der Schatztruhe des Volksmundes hat sich Berta Runge selbst ein Denkmal gesetzt.

Auszeichnung

Landeshauptmann Josef Krainer verlieh Berta Runge für ihr kulturelles Schaffen das Goldenen Ehrenzeichen des Landes Steiermark.

Quellen