Benediktinerorden

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Der Benediktinerorden (O.S.B., lateinisch Ordo Sancti Benedicti) ist eine Ordensgemeinschaft des abendländischen Mönchtums und Frauen, die durch drei Gelübde ihre Lebensweise und Seelsorge nach den Regeln des Benedikt von Nursia ausrichten. Das im Ennstal existierende Benediktinerstift Admont ist ein römisch-katholischer Mönchsorden nach dieser Benediktusregel.

Ordensgründung

Der Begründer dieses Mönchtums war Benedikt von Nursia im 6. Jahrhundert. Der italienische Einsiedler und Abt führte im frühen Mittelalter ein tugendhaftes und frommes Leben. Auf Wunsch einer Mönchsgemeinschaft aus Subiaco wurde er Abt. Nicht alle Mönche teilten seine sittenhafte Lebensform. Benedikt entging knapp einem Mordkomplott, indem ein vergifteter Weinbecher, über den der Abt mit der Hand ein Kreuzzeichen gestikulierte, zerbrach. Benedikt von Nursia richtete 529 mit zwölf mit seiner Lebensform verbundenen Mönchen das Kloster Montecassino auf dem gleichnamigen italienischen Berg ein. Für diese Ordensgemeinschaft schrieb er die Benediktusregel. Von der Katholischen Kirche wird Benedikt von Nursia als Heiliger verehrt.

Benediktusregel

Die Benediktusregel stellte eine Anleitung für christliches Leben innerhalb dieses Ordens dar und sagt zusammengefasst Ora et labora et lege – bete und arbeite und lese aus. Die Mönche im Benediktinerstift Admont treffen sich mehrmals täglich zum gemeinsamen Chorgebet und zur Heiligen Messe. Auch ist der Dienst an den Mitmenschen eine besondere Aufgabe dieser Ordensgemeinschaft.

Die drei Gelübde

Jeder Mönch des Benediktinerordens leistet während seines Ordenlebens drei Gelübde.

  • Stabilitas Beständigkeit
  • Klösterlicher Lebenswandel
  • Gehorsam

Quelle