Franz Angerer (Verwalter)

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Franz Angerer war Verwalter des Ramguts und später Hausbesitzer in Krems an der Donau.

Artikel in der "Steirischen Alpenpost" über die Familie

Die "Steirische Alpenpost" berichtet in ihrer Ausgabe vom 15. September 1917:[1]

Bad Aufsee, 14. September 1917. — Heldentod. Eine tiefschmerzliche Nachricht kam der in Bad Aussee und Umgebung noch in bester Erin­nerung lebenden Familie Franz Angerer (gewes. Ver­walter des Ramgutes, jetzt Besitzer in Krems a. d. Donau) vom südlichen Kriegsschauplatz zu. Ihr Sohn Josef Angerer, Geschützvormeister in einem Feldkanonen-Regiment, ausgezeichnet mit der Silbernen und der Bron­zenen Tapferkeitsmedaille sowie dem Karl Truppenkreuz, mußte sein Leben dem Vaterland opfern! Er fiel, wie das vom Kommando an die Familie gesandte Schreiben sagt, als Held bei seinem Geschütz. Trotz seiner vor acht Tagen erhaltenen leichten Verwundung meldete er sich nicht krank, sondern kämpfte unter dem schrecklichen Trommelfeuer am Isonzo pflichtbewußt und tapfer weiter. Durch einen feindlichen Granat-Volltreffer erlitt am 28. August um halb 2 Uhr nachts der schlichte, bescheidene junge Mann in wenigen Sekunden den Heldentod. Ehre seinem Andenken! Unser inniges Beileid der verehrten Familie Angerer!

Sein Sohn Franz war lt. einer Zeitungsnotiz am 10. April 1903 zur Welt gekommen. Ob es sich um oben genannten Franz handelt ist nicht klar.[2]

Quellen

  1. ANNO, "Steirische Alpenpost", Ausgabe vom 15. September 1917, Seite 5
  2. ANNO, "Steirische Alpenpost", Ausgabe vom 25. April 1903, Seite 5