Änderungen

29 Bytes hinzugefügt ,  19:02, 25. Jul. 2017
K
Linkfix
Zeile 19: Zeile 19:  
Einzig und allein in [[Schladming]] gibt es in den Morgenstunden des Fronleichnamstages den Brauch des [[Jungfrauenaufwecken|Jungfrauenaufweckens]]. Drei Musikanten, die früher auch unverheiratet sein mussten, ziehen mit einer Trommel und zwei Klarinetten (als Nachfolger der vormals verwendeten Schwegelpfeifen) durch die Straßen und spielen vor Häusern von unverheirateten Mädchen ihre besondere Melodie. Dieser Brauch entstand, als vor langer Zeit ein Schladminger Stadtschreiber sein Mädchen am Fronleichnamsmorgen sehr zeitlich mit seiner Schwegelpfeife aufweckte, damit sie ja genügend Zeit habe, sich zum Fest gebührend herzurichten. Dabei entdeckte er einen ausbrechenden Brand, den um diese Tageszeit sonst kaum jemand rechtzeitig bemerkt hätte. So konnte eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden. In Erinnerung und als Dank für diese Geschehen werden die Schladminger Mädchen einmal im Jahr am Fronleichnamstag persönlich durch diese Musik geweckt.
 
Einzig und allein in [[Schladming]] gibt es in den Morgenstunden des Fronleichnamstages den Brauch des [[Jungfrauenaufwecken|Jungfrauenaufweckens]]. Drei Musikanten, die früher auch unverheiratet sein mussten, ziehen mit einer Trommel und zwei Klarinetten (als Nachfolger der vormals verwendeten Schwegelpfeifen) durch die Straßen und spielen vor Häusern von unverheirateten Mädchen ihre besondere Melodie. Dieser Brauch entstand, als vor langer Zeit ein Schladminger Stadtschreiber sein Mädchen am Fronleichnamsmorgen sehr zeitlich mit seiner Schwegelpfeife aufweckte, damit sie ja genügend Zeit habe, sich zum Fest gebührend herzurichten. Dabei entdeckte er einen ausbrechenden Brand, den um diese Tageszeit sonst kaum jemand rechtzeitig bemerkt hätte. So konnte eine Ausbreitung der Flammen verhindert werden. In Erinnerung und als Dank für diese Geschehen werden die Schladminger Mädchen einmal im Jahr am Fronleichnamstag persönlich durch diese Musik geweckt.
   −
In [[Gröbming]] führte die Prozession mit dem Allerheiligsten bis in die [[1960er]] entlang der Winkler Straße bis zur Habacher Schmiede, weiter zur [[Schörkmoarkapelle]], über die Wiesen zur [[Hofmanningkapelle]], dann weiter markteinwärts zur [[Prennerkapelle]] beim [[Rüsthaus Gröbming|Rüsthaus]] und endlich zum [[Gasthaus zur Post]] errichteten Altar, wo nach den drei Kapellen das vierte Evangelium gelesen wurde. Neben der Blasmusik, dem Kirchenchor, der Bürgschaft mit Fahne, der Beamtenschaft, den Schülern der Volks- und Klosterschule, dem Jungfrauenverein und dem katholischen Burschenverein beteiligten sich unzählige Pfarrangehörige an diesem prächtigen Umgang.
+
In [[Gröbming]] führte die Prozession mit dem Allerheiligsten bis in die [[1960er]] entlang der Winkler Straße bis zur Habacher Schmiede, weiter zur [[Schörkmoarkapelle]], über die Wiesen zur [[Hofmanningkapelle]], dann weiter markteinwärts zur [[Prennerkapelle]] beim [[Rüsthaus Gröbming|Rüsthaus]] und endlich zum [[Gasthof zur Post (Gröbming)|Gasthaus zur Post]] errichteten Altar, wo nach den drei Kapellen das vierte Evangelium gelesen wurde. Neben der Blasmusik, dem Kirchenchor, der Bürgschaft mit Fahne, der Beamtenschaft, den Schülern der Volks- und Klosterschule, dem Jungfrauenverein und dem katholischen Burschenverein beteiligten sich unzählige Pfarrangehörige an diesem prächtigen Umgang.
    
Die vier Altäre waren reichlich mit Blumen, Kerzen und Bildern geschmückt, die weiß gekleideten Mädchen streuten Blumen. Entlang des Fronleichnamweges stellte man Lichter, Blumen und Heiligenbilder in die Fenster, an den Häusern wie auch an den Altären waren Birkenbäumchen aufgestellt.
 
Die vier Altäre waren reichlich mit Blumen, Kerzen und Bildern geschmückt, die weiß gekleideten Mädchen streuten Blumen. Entlang des Fronleichnamweges stellte man Lichter, Blumen und Heiligenbilder in die Fenster, an den Häusern wie auch an den Altären waren Birkenbäumchen aufgestellt.