Hans Waldried Moser
Hans Waldried Moser war Heimatdichter und Volksschuldirektor von Öblarn.
Leben
Hans W. Moser wurde am 30. November 1891 in Bad Aussee, Markt 141, um 2:30 Uhr geboren. Seine schulische Ausbildung begann in Bad Aussee und führte ihn anschließend an die Bürgerschule in Bad Ischl. Die Lehrerausbildung schloss er in Salzburg erfolgreich ab. Im Jahr 1911 begann Hans W. Moser seine berufliche Laufbahn als Lehrer in Öblarn. Am 21. September 1915 heiratete er die Kaufmannstochter Theresia Kitzinger. Im Jahr 1934 übernahm er die Leitung der Schule in Öblarn. Während der Jahre 1941 bis 1945 war Hans W. Moser im Kriegseinsatz in der damaligen Untersteiermark (heute Slowenien). Nach dem Ende des Krieges ging er 1945 in den Ruhestand. Die Ortschronik der Marktgemeinde Öblarn bezeugt Hans Waldried Moser, daß dieser nicht nur im Schulbereich, sondern weit darüber hinaus Wirkungsstätte im öffentlichen Leben war. Er machte bereits die Schulkinder mit dem Laienspiel vertraut, war Leiter der Heimatbühne und er gab den Anstoß zum Bau des Kriegerdenkmals und des Schwimmbades. Moser war auch lange Fremdenverkehrsobmann, Leiter der Streichmusik, Chorleiter des Männergesangvereines und des Kirchenchores und war nebenbei auch noch als Musiklehrer tätig. Bereits in jungen Jahren entwickelte sich Moser zu einem erfolgreichen Schriftsteller und erhielt durch seine Kontakte mit Hans Fraungruber und Hans Kloepfer richtungsweisende Anregungen woraus zahlreiche Gedichte und Schauspiele entstanden, zum Teil in Buchform erschienen. Hans W. Moser verstarb am 24. Juni 1959 im Krankenhaus Rottenmann. Seine letzte Ruhestätte fand er in Öblarn.
Werke
- Der Vogt von Wolkenstein
- Knopf- und Voglgschichtn (in steirischer Mundart) mit Illustrationen von Ernst Zwanzleitner
- D´oit Mauern
- Denk nach und lach a weng (ausgewählte Dichtungen in steirischer Mundart) mit Holzschnitten von Hans Hauke