Villa am Lenauhügel

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Die Villa am Lenauhügel in Bad Aussee kam im Frühjahr 2014 im Zusammenhang mit dem Kunstsammler swiki:Cornelius Gurlitt wieder ins Gespräch.

Einleitung

Nachdem ein leitender Ermittler im Winter 2013/14 vor laufender Kamera erklärte, dass er „nicht damit rechne, dass im Haus von Gurlitt in Aigen in Salzburg Kunstgüter gelagert sind“, und man kurz darauf 60 Werke – unter anderem von Picasso – fand, konzentrierten sich die Recherchen dann auf Bad Aussee, wo die Familie Gurlitt eine Villa unterhält. Diese Villa hätte der 81-jährige Cornelius Gurlitt öfters frequentiert.

Laut dem Staatsarchiv hatte der Großcousin von Cornelius Gurlitt, Wolfgang, dort bereits 1943 diverse Gemälde und nach dem ZweitenWeltkrieg seine gesamte Sammlung untergebracht. So zählten zum Beispiel Kokoschkas „Die Freunde“, Schieles „Tote Mutter“ oder Liebermanns „Spielen de Kinder“ neben vielen weiteren Bildern zu den in Bad Aussee untergebrachten Kunstwerken.

Unter anderem wurde im Frühjahr 2014 darüber spekuliert, dass noch Werke von Schiele und Kokoschka im Haus in Bad Aussee lagern. „Wolfgang Gurlitt war der Gründer und Leiter der Neuen Galerie der Stadt Linz. In dieser Funktion hat er im Jahr 1949 eine interessante Gemäldeausstellung in das Ausseer Kurhaus gebracht“, wie Erika Selzer zu berichten weiß.

Die Villa am Lenauhügel selbst wurde 1944 von Wolfgang Gurlitt gekauft und gehörte nach dessen Tod im Jahre 1965 seinen Nachkommen, die dieses Anwesen als Ferienwohnsitz nutzen.

Quelle