Stefan Pehringer

Aus EnnstalWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Stefan Pehringer (* 1969 in Bad Aussee) ist ein österreichischer Diplomat.

Leben

Stefan Pehringer besuchte Volksschule, Hauptschule und Gymnasium in Bad Aussee. 1987 begann er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien (Promotion 2004), 1995 absolvierte er auch ein Post-Graduate-Studium in Europarecht an der Universität Göttingen und das mehrstufige Auswahlverfahren für den auswärtigen Dienst (Examen préalable). 1995/96 war er für die SPÖ Mitglied des Gemeinderates der Stadtgemeinde Bad Aussee.

Pehringers diplomatische Laufbahn begann 1996 am Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten (BMaA). Juli 1999 wurde er als Botschaftssekretär an die Botschaft Berlin in Deutschland gesandt, Dezember 2003 stellvertretender Botschafter (Gesandter-Botschaftsrat) in Kopenhagen, mit Island; Botschafter Erich Buttenhauser. Im Oktober 2006 kehrte er in den Innendienst zurück, war in der Abteilung für die Beziehungen mit den USA und Kanada tätig, ab April 2009 war er Leiter des Ostasien-Referats und bis August 2011 Leiter des UNESCO-Referats im Außenministerium. August 2011 wurde er zum Österreichischen Botschafter in Lettland berufen.

Von 2007 bis 2011 war Pehringer Vorsitzender der Personalvertretung im Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

Im Juni 2014 wechselte Stefan Pehringer als Außenpolitischer Berater ins Kabinett des Bundeskanzlers Werner Faymann ins Bundeskanzleramt. Dort war er insbesondere auch in der Bewältigung der Flüchtlingskrise in Europa ab 2015 engagiert, so als österreichischer Koordinator am Aufbau der EU-Hotspots in Griechenland und Italien. Nach dem Rücktritt von Bundeskanzler Faymann trat Stefan Pehringer in das Büro von Nationalratspräsidentin Doris Bures über, wo er ebenfalls als Außenpolitischer Berater tätig war. Anfang 2017 übernahm Pehringer die Leitung der Österreichischen Botschaft in Ottawa (Kanada).

Sein außerberufliches Engagement umfasst beispielsweise die Moderation des alljährlichen Altausseer Kirtags (bis 2014) oder die Mitgliedschaft im Kuratorium des SK Rapid Wien (ab 2009).

Auszeichnungen

  • Kommandeurskreuz des Danebrog-Ordens, verliehen von Königin Margrethe II. von Dänemark
  • Kommandeurskreuz des Drei-Sterne-Ordens der Republik Lettland
  • Jerusalem-Pilgerkreuz (Päpstlicher Verdienstorden)

Quelle

dortige Quellen:
Österreichische Botschaft Riga, 2013, pdf, abgerufen 22. Februar 2017
www.ots.at/presseaussendung, abgerufen 22. Februar 2017