Fritz Herrmann: Unterschied zwischen den Versionen

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Der vielseitig begabte Fritz Herrmann war Sohn eines Mechanikers und von Beruf Modellmacher.
Der vielseitig begabte Fritz Herrmann war Sohn eines Mechanikers und von Beruf Modellmacher.


Als Bergsteiger war er ein namhafter Vertreter der modernen, den äußersten Grenzen des Möglichen zustrebenden Entwicklung des Alpinismus. Die im Alleingang ausgeführte zweite Durchsteigung des berüchtigten Penhall-Couloirs am Matterhorn erregte besonderes Aufsehen in der alpinen Welt. Seine Lieblingsberge jedoch waren jene  im [[Gesäuse]] und der [[swiki:Glocknergruppe]]. Dort fand er eine große Anzahl neuer Anstiege und Wegänderungen.  
Als Bergsteiger war er ein namhafter Vertreter der modernen, den äußersten Grenzen des Möglichen zustrebenden Entwicklung des Alpinismus. Die im Alleingang ausgeführte zweite Durchsteigung des berüchtigten Penhall-Couloirs am Matterhorn erregte besonderes Aufsehen in der alpinen Welt. Seine Lieblingsberge jedoch waren jene  im [[Gesäuse]] und der [[swiki:Glocknergruppe]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref>. Dort fand er eine große Anzahl neuer Anstiege und Wegänderungen.  


Von einem Versuch, die Ostwand des Zinalrothornes (Wallis) erstmals zu ersteigen, kehrten Herrmann und sein Gefährte H. Fickert nicht zurück.
Von einem Versuch, die Ostwand des Zinalrothornes (Wallis) erstmals zu ersteigen, kehrten Herrmann und sein Gefährte H. Fickert nicht zurück.
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: Gesäuse: [[1925]] [[Zinödl]], NW-Wand (neuer Weg);  
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: [[1926]] [[Haindlkarturm]], N-Grat;  
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: [[1927]] [[Sarafeld]], S-Pfeiler. — Wegänderungen: [[Hochtor (Ennstaler Alpen)|Hochtor]], N- Wand mit [[Heinrich Pfannl]]; [[Ödstein]], NW-Kante; Haindlkarturm, N-Grat; [[Roßkuppe]], N-Wand).  
: [[1927]] [[Sarafeld]], S-Pfeiler. — Wegänderungen: [[Hochtor (Ennstaler Alpen)|Hochtor]], N- Wand mit [[Heinrich Pfannl]]; [[Ödstein]], NW-Kante; [[Haindlkarturm]], N-Grat; [[Roßkuppe]], N-Wand).  
: Glocknergruppe: 1926 Freiwandspitze, O-Wand (allein); 1927 Kellersberg, N-Wand; [[swiki:Glocknerwand]], N-Wand (gerader Durchstieg); 1928 Hinterer Bratschenkopf, N-Wand; Hoher Kasten, N-Wand. — Wegänderungen: Glocknerwand, N-Wand; [[swiki:Großglockner (Berg)|Großglockner]], N-Grat.  
: Glocknergruppe: 1926 Freiwandspitze, O-Wand (allein); 1927 Kellersberg, N-Wand; [[swiki:Glocknerwand]], N-Wand (gerader Durchstieg); [[1928]] [[swiki:Hinterer Bratschenkopf]], N-Wand; Hoher Kasten, N-Wand. — Wegänderungen: [[swiki:Glocknerwand]], N-Wand; [[swiki:Großglockner (Berg)|swiki:Großglockner]], N-Grat.  


== Quellen ==
== Quellen ==
* [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_H/Herrmann_Fritz_1903_1930.xml www.biographien.ac.at] →  Beiträge im "Gebirgsfreund", Z. der Sektion Österr. Gebirgsver. des ÖAV, Wien  
* [http://www.biographien.ac.at/oebl/oebl_H/Herrmann_Fritz_1903_1930.xml www.biographien.ac.at] →  Beiträge im "Gebirgsfreund", Z. der Sektion Österr. Gebirgsver. des ÖAV, Wien  
: → ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 9, 1959), S. 291f.
: → ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 9, 1959), S. 291f.
=== Fußnote ===
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[[Kategorie:Alpinismus (Geschichte)]]
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Version vom 14. März 2025, 10:09 Uhr

Fritz Herrmann (* 23. Dezember 1903 in Tribuswinkel bei Baden, NÖ.; † Juli 1930 verschollen in der Ostwand des Zinalrothornes, Schweiz) war ein österreichischer Alpinist.

Leben

Der vielseitig begabte Fritz Herrmann war Sohn eines Mechanikers und von Beruf Modellmacher.

Als Bergsteiger war er ein namhafter Vertreter der modernen, den äußersten Grenzen des Möglichen zustrebenden Entwicklung des Alpinismus. Die im Alleingang ausgeführte zweite Durchsteigung des berüchtigten Penhall-Couloirs am Matterhorn erregte besonderes Aufsehen in der alpinen Welt. Seine Lieblingsberge jedoch waren jene im Gesäuse und der swiki:Glocknergruppe[1]. Dort fand er eine große Anzahl neuer Anstiege und Wegänderungen.

Von einem Versuch, die Ostwand des Zinalrothornes (Wallis) erstmals zu ersteigen, kehrten Herrmann und sein Gefährte H. Fickert nicht zurück.

Bergfahrten

Gesäuse: 1925 Zinödl, NW-Wand (neuer Weg);
1926 Haindlkarturm, N-Grat;
1927 Sarafeld, S-Pfeiler. — Wegänderungen: Hochtor, N- Wand mit Heinrich Pfannl; Ödstein, NW-Kante; Haindlkarturm, N-Grat; Roßkuppe, N-Wand).
Glocknergruppe: 1926 Freiwandspitze, O-Wand (allein); 1927 Kellersberg, N-Wand; swiki:Glocknerwand, N-Wand (gerader Durchstieg); 1928 swiki:Hinterer Bratschenkopf, N-Wand; Hoher Kasten, N-Wand. — Wegänderungen: swiki:Glocknerwand, N-Wand; swiki:Großglockner, N-Grat.

Quellen

  • www.biographien.ac.at → Beiträge im "Gebirgsfreund", Z. der Sektion Österr. Gebirgsver. des ÖAV, Wien
→ ÖBL 1815-1950, Bd. 2 (Lfg. 9, 1959), S. 291f.

Fußnote

  1. ↑ Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis