Das Hochtor ist der höchste Berg in der Hochtorgruppe im Südosten von Admont und gehört zu den Ennstaler Alpen. Er ist 2 369 m ü. A. hoch.

Das Hochtor

Geografie

Der Berg befindet sich im Gesäuse südlich der Enns im Südosten von Johnsbach.[1]

Geschichtliches

1888 gelang der Alpinistin swiki:Hermine Kauer[2] aus Wien als erste Frau die Überschreitung des Hochtor‑Nordostgrats.

Am 25. August 1895 machte Josef Pfannl die dritte Überschreitung des Grates Hochtor-Großer Ödstein.

 
Hieflau, Planspitze und Hochtor, historische Ansichtskarte 1923.

Am Mittwoch, den 9. September 1903, wurde der 20jährige Wiener Otto Laubheimer tot am Hochtor gefunden. Er dürfte abgestürzt sein.[3] Er war am Samstag, 5. September, gut ausgerüstet, zu einer Bergtour aufgebrochen.[4]

Am Pfingstsonntag, dem 24. Mai 1931, verunglücken die beiden jungen Wiener Alpinisten Hermann Friedmann und Josef Körner tödlich an der Hochtor-Nordwand.

 
Historische Flugaufnahme 1957. Blick nach Nordosten: Über der Mitte: Hochtor, links unten: Großer Ödstein, links oben: Tamischbachturm, rechts oben: Hochzinödl.

Erreichbarkeit

Vom Ennstal gelangt man durch das Haindlkar oder vom Johnsbachtal kommend zur Haindlkarhütte. Von dort führen alpine Steige und Klettertouren entweder über den Peternpfad oder die Dachl-Nordwand auf den Gipfel. Auch von Osten von der Heßhütte führt ein alpiner Steig auf den Gipfel.

Gesäuse-Admont-Dachlgrat auf das Hochtor mit Hans Großmann, Günter Dick, 09:36 min. Video

Schutzhütten, Almhütten

In der Nähe des Berges befinden sich folgende Schutzhütten/Almhütten:

Bilder

Literatur

Weblink

  • Position auf AMap (korrigierter neuer Link, Datenstand 2. Dezember 2022)

Quelle

  • Quellen für diesen Artikel können u. a. sein:
  • Austrian Map, Teil der Österreichischen Karte des Bundesamts für Eich- Vermessungswesen (BEV), im Internet unter maps.bev.gv.at abrufbar.
  • OpenStreetMap (OSM) ist ein freies Projekt, das frei nutzbare Geodaten sammelt, strukturiert und für die Nutzung durch jedermann in einer Datenbank vorhält (Open Data).

Einzelnachweise

  1. ↑ biografia.sabiado.at
  2. ↑ Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis
  3. ↑ Quelle ANNO, Volksblatt für Stadt und Land, Ausgabe vom 18. September 1903, Seite 5
  4. ↑ ANNO, Volksblatt für Stadt und Land, Ausgabe vom 11. September 1903, Seite 5