Die Familie Kalss, auch Khälß, Kals, Kalhs oder Kalß, ist ein seit Jahrhunderten im Salzwesen tätiges Geschlecht.

Geschichte

Ihre Wurzeln dürfte die Familie im Salzburger swiki:Hallein haben. Dort scheint eine Reihe von Kalss-er zwischen 1430 und 1554 auf. Sie waren Bürger, die im Salzbergbau und Salzhandel/transport tätig waren.

Conrad Khälß (* 1350; † 1439), Bergmeister in Aussee, war der erste urkundlich erwähnte Khälß in der Steiermark. Von diesem lässt sich die Familie urkundlich bis heute nachweisen. Aus dieser Familie stammen in der Zeit von 1430 bis 1788 zwölf Bergmeister.

Ein weiteres Mitglied der Familie war Kilian Kalss. Er zeichnete den Plan für den Kriechbaumberg-Stollen. Kilian Kalss hatte schon 1603 alle Ausseer Stollen vermessen und 1611 eine erste genaue Grubenkarte angefertigt hat. Als Planungsgrundlage diente ihm dabei der zugefrorene Altausseer See, auf dem er die Längen und Winkel der Stollen im Maßstab 1:1 in den Schnee zeichnete. Zwei Jahre später leitete der findige Bergmeister einen Stollendurchschlag, nachdem plötzlich Wasser in den Moosberg-Horizont eingebrochen war.

Mathias Khälß wurde 1612 geadelt und sein Vetter Georg Khälß wurde mit einbezogen, beide erhielten für sich und eheliche Nachkommen den Namen "von Kälsberg". Mitglieder diesen Zweiges waren und sind in Bad Aussee und Bad Mitterndorf ansässig.

Ein anderer Zweig ist jener des Bergmeisters und Seewirts von Altaussee Hans Khälß.

Mitglieder aus dieser Familie

Sonstiges

Der Familie gehörte früher der Gasthof zur Post in Bad Mitterndorf.

Quelle