Die Pest in Gröbming

ieser Artikel berichtet über die Pest in Gröbming.

Geschichte

1680 wütete die Pest besonders heftig in der gesamten Steiermark. Im Ennstal besonders die Gemeinden Aich, Haus und Gröbming betroffen.

In Gröbming standen alle Häuser entweder durch die Flucht ihrer Bewohner oder durch den Tod an der Seuche leer. Der Pestacker war mit Leichen überfüllt. Der Gottesdienst wurde auf der Kulmleiten in einer Kapelle abgehalten, wo später noch eine Pestglocke daran erinnerte.

Die letzten beiden Pestopfer waren Pfarrer Michael Grabenz und der Totengräber. Die Sage berichtet, dass man deren Leichen unbegraben gefunden habe, nachdem alles ausgestorben war. Später wurde die Leiche von Grabenz in den Kirchhof überstellt, wo ein marmornes Grabdenkmal für ihn errichtet wurde.

Quelle