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=== Der Erste Weltkrieg ===
 
=== Der Erste Weltkrieg ===
Der  Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] führte zur  Einstellung der regelmäßigen Witterungsbeobachtungen Ende September  1914. Der für diese Tätigkeit geschulte Wirtschafter wurde zum Militär  einberufen. Nur mehr die Menge des Niederschlages und die Dauer des  Sonnenscheines wurden weiterhin erhoben werden. Der Gründer der  Moorwirtschaft, Dr. Wilhelm Bersch,  starb überraschend am [[1.  Oktober]] [[1917]] in seinem 50. Lebensjahr an einer grassierenden  Grippeepidemie. Dieser  Todesfall, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten  gegen Kriegsende und  jene der Nachkriegsjahre führte zur Einstellung  des Lehrbetriebs und der  Versuchsbetrieb wurde auf Sparflamme  weitergeführt. Ab 1919 finden sich  nur wenige Dokumente über die  Moorstation, nur die mündliche  Überlieferung, dass der Verwalter Ernst  Weilharter als Beobachter  fungierte. Die Moorwirtschaft wurde der  Zwischenkriegszeit  weitergeführt. Ein sogenannter Wirtschaftsrat oder  Wirtschaftsausschuss  der Moorwirtschaft hielt Sitzungen ab. In den  Gesprächen dieses Gremiums  ging es allem um die laufende Entwicklung in  der Moorwirtschaft  besprochen, auch Anschaffungen von Maschinen und  Geräten waren Themen.  Erst der Anschluss Österreichs 1938 an das  Großdeutsche Reich brachte  einen starken Aufschwung in der  Forschung  für die Landwirtschaft im  Alpenraum. Vom Reichsminister für Ernährung  und Landwirtschaft des  Großdeutschen Reiches wurde [[1939]] die  Reichsforschungsanstalt für  alpine Landwirtschaft in Admont gegründet.  Die bisherigen Mitarbeiter  der Moorwirtschaft wurden in die neue  Anstalt übernommen und die  Moorwirtschaft als Außenstelle der  staatlichen  landwirtschaftlich-chemischen Versuchsanstalt in Wien  aufgelöst.  
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Der  Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] führte zur  Einstellung der regelmäßigen Witterungsbeobachtungen Ende September  1914. Der für diese Tätigkeit geschulte Wirtschafter wurde zum Militär  einberufen. Nur mehr die Menge des Niederschlages und die Dauer des  Sonnenscheines wurden weiterhin erhoben werden. Der Gründer der  Moorwirtschaft, Dr. Wilhelm Bersch,  starb überraschend am [[1.  Oktober]] [[1917]] in seinem 50. Lebensjahr an einer grassierenden  Grippeepidemie. Dieser  Todesfall, die wirtschaftlichen Schwierigkeiten  gegen Kriegsende und  jene der Nachkriegsjahre führte zur Einstellung  des Lehrbetriebs und der  Versuchsbetrieb wurde auf Sparflamme  weitergeführt. Ab 1919 finden sich  nur wenige Dokumente über die  Moorstation, nur die mündliche  Überlieferung, dass der Verwalter Ernst  Weilharter als Beobachter  fungierte. Die Moorwirtschaft wurde der  [[Zwischenkriegszeit]] weitergeführt. Ein sogenannter Wirtschaftsrat oder  Wirtschaftsausschuss  der Moorwirtschaft hielt Sitzungen ab. In den  Gesprächen dieses Gremiums  ging es allem um die laufende Entwicklung in  der Moorwirtschaft  besprochen, auch Anschaffungen von Maschinen und  Geräten waren Themen.  Erst der Anschluss Österreichs 1938 an das  Großdeutsche Reich brachte  einen starken Aufschwung in der  Forschung  für die Landwirtschaft im  Alpenraum. Vom Reichsminister für Ernährung  und Landwirtschaft des  Großdeutschen Reiches wurde [[1939]] die  Reichsforschungsanstalt für  alpine Landwirtschaft in Admont gegründet.  Die bisherigen Mitarbeiter  der Moorwirtschaft wurden in die neue  Anstalt übernommen und die  Moorwirtschaft als Außenstelle der  staatlichen  landwirtschaftlich-chemischen Versuchsanstalt in Wien  aufgelöst.  
    
Als letzte Eintragung im erhalten gebliebenen Gästebuch der Moorwirtschaft, das sich im historischen  Archiv der [[Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein|Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein]] befindet, scheint die Übergabe der Moorwirtschaft-Außenstelle der Versuchsanstalt in Wien an die  Reichsforschungsanstalt (RFA) für alpine Landwirtschaft in Admont am [[13.  Februar]] [[1940]] auf.
 
Als letzte Eintragung im erhalten gebliebenen Gästebuch der Moorwirtschaft, das sich im historischen  Archiv der [[Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt Raumberg-Gumpenstein|Lehr- und Forschungszentrum Raumberg-Gumpenstein]] befindet, scheint die Übergabe der Moorwirtschaft-Außenstelle der Versuchsanstalt in Wien an die  Reichsforschungsanstalt (RFA) für alpine Landwirtschaft in Admont am [[13.  Februar]] [[1940]] auf.