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	<title>Fritz Kasparek - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in EnnstalWiki</subtitle>
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		<id>https://www.ennstalwiki.at/wiki/index.php?title=Fritz_Kasparek&amp;diff=363441&amp;oldid=prev</id>
		<title>Peter Krackowizer: Die Seite wurde neu angelegt: „Gedenktafel auf dem [[Bergsteigerfriedhof Johnsbach.]] '''Fritz Kasparek''' (* 3. Juli 1910 in Wien;…“</title>
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		<updated>2026-01-18T15:11:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: „&lt;a href=&quot;/wiki/index.php/Datei:Kasparek_fritz-3100-2018-04-23.jpg&quot; title=&quot;Datei:Kasparek fritz-3100-2018-04-23.jpg&quot;&gt;thumb|Gedenktafel auf dem [[Bergsteigerfriedhof Johnsbach&lt;/a&gt;.]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Kasparek&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* &lt;a href=&quot;/wiki/index.php/3._Juli&quot; title=&quot;3. Juli&quot;&gt;3. Juli&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;/wiki/index.php/1910&quot; title=&quot;1910&quot;&gt;1910&lt;/a&gt; in Wien;…“&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Kasparek fritz-3100-2018-04-23.jpg|thumb|Gedenktafel auf dem [[Bergsteigerfriedhof Johnsbach]].]]&lt;br /&gt;
'''Fritz Kasparek''' (* [[3. Juli]] [[1910]] in Wien; † [[6. Juni]] [[1954]] am Salcantay, Peru) war ein österreichischer Alpinist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kasparek wurde in eine Wiener Arbeiterfamilie geboren. Sein Vater Franz war Silberarbeiter, seine Mutter Karoline Hausbesorgerin. Er absolvierte eine Ausbildung zum Schlossergesellen. Erste Klettererfahrungen sammelte er am Peilstein und im [[Gesäuse]], später trat er den Naturfreunden bei. Nach der Auflösung des Vereins [[1934]] soll er Eduard Rabofsky zufolge Antifaschisten über die Berge nach Frankreich geholfen haben, die nach Spanien fliehen wollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er und 1930er Jahren hatten Bergsteiger aus Arbeiterkreisen keine großen Möglichkeiten, Bergfahrten in aller Welt zu unternehmen. Sie fuhren mit dem Fahrrad zu ihren Bergzielen bis in die Westalpen und versuchten das Schwierigste auch unter extremen Bedingungen zu bewältigen. So beging Kasparek als einer der Pioniere schwieriger Winterbesteigungen im Februar [[1938]] zusammen mit Sepp Brunhuber erstmals die Comici-Führe in der Nordwand der Großen Zinne (die ''Cima Grande'', die mittlere der Drei Zinnen in den Dolomiten) bei 20 Grad unter Null. Es war die erste Winterbegehung einer Führe im VI. Grad überhaupt. Diese und andere Extremtouren galten der Vorbereitung für ihr großes Ziel, die Eiger-Nordwand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Berner Oberland Eiger Mönch Jungfrau 1977.jpg|thumb|Das mächtige Dreigestirn aus Eiger (3&amp;amp;nbsp;967 [[m ü. A.]]), Mönch (4&amp;amp;nbsp;107 m ü. A.) und Jungfrau (4&amp;amp;nbsp;158 m ü. A.) bildet eine eindrucksvolle Bergkette. Die Eiger-Nordwand fällt über 1&amp;amp;nbsp;800 m vom Gipfel in die Tiefe (im Bild die Wand unterhalb des Gipfels).]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom [[21. Juli|21.]] bis [[24. Juli]] 1938 durchkletterten Kasparek und [[Heinrich Harrer]] (Brunhuber war verhindert) zusammen mit der Münchner Seilschaft Anderl Heckmair und Ludwig Vörg als Erste die Wand des Eigers. Die Ereignisse hielt Kasparek im Buch &amp;quot;Ein Bergsteiger&amp;quot; fest, das in den ersten Auflagen 1939 und 1940 noch Passagen enthielt, die den Kampf des &amp;quot;deutschen Volkes und dessen nationalen Auftriebs&amp;quot; beschrieben. Nach dem Krieg, ab der dritten Auflage von [[1951]], fehlen diese Passagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kasparek war 1938 der SS beigetreten und brachte es bis zum [[1. März]] [[1944]] zum SS-Oberscharführer. Nach dem Krieg wurde er als Belasteter geführt und schlug eine Karriere als Kaufmann ein. Im Unterschied dazu konnte Heinrich Harrer seine frühen Beziehungen zum Nationalsozialismus bis [[1997]] verborgen halten, auch weil er erst spät nach dem Krieg ([[1952]]) von seinem Tibet-Aufenthalt zurückkam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende April 1954 reiste Kasparek als Leiter der österreichischen Andenexpedition nach Peru. Am 6. Juni des Jahres kam er beim Versuch, den 6&amp;amp;nbsp;271 [[m ü. A.|Meter hohen]] Salcantay zu besteigen, ums Leben, als eine Wechte am Gipfelgrat brach und ihn sowie seinen Seilgefährten, den in Cusco zur Expedition gestoßenen Schweizer Alpinisten Anton Vasenauer, 1&amp;amp;nbsp;500 Meter tief abstürzen ließ. [[Karl Ambichl]] war mit [[Erich Waschak]] Zeuge von Fritz Kaspareks Absturz am Salcantay.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Fritz Kasparek erinnert eine Gedenktafel auf dem [[Bergsteigerfriedhof Johnsbach]] im Gesäuse. Im benachbarten [[Haindlkar]] steht noch die &amp;quot;Alte&amp;quot; [[Haindlkarhütte]], die zum Lawinenschutz unter einen riesigen Felsblock gebaut wurde. An diesem Hüttenblock ist der &amp;quot;Kasparek-Überhang&amp;quot; noch immer ein Prüfstein für die Kletterelite. Im Jahr [[1968]] wurde in Wien-Donaustadt (22. Gemeindebezirk) die Kasparekgasse nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* {{wikipedia-de}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kasparek, Fritz}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Alpinismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alpinismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesäuse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1954]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>Peter Krackowizer</name></author>
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