Siegfried Keinprecht

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In Brüssel wurde Schladming als beste “Europäische Stadt des Sports 2018” ausgezeichnet. Im Bild (v.l.): Stadtrat Siegfried Keinprecht, Lukas Seyfried (Schladming Innovations- und EntwicklungsgmbH) und Hansjörg Stocker (Tourismusverband Schladming).
Siegfried Keinprecht (jun.) vulgo Eisbacher (* 11. März 1961) ist ein Schladminger Land- und Gastwirt und Kommunalpolitiker und war der letzte Bürgermeister der ehemals selbständigen Gemeinde Pichl-Preunegg, die 2015 nach Schladming eingemeindet wurde.

Leben

Siegfried Keinprecht führt gemeinsam mit seiner Frau den Eisbacherhof sowie das Restaurant Schnepfn-Alm und das Almdorf Almwelt Austria.

15 Jahren lang war er in der Gemeindepolitik von Pichl-Preunegg tätig, davon acht Jahre als Vizebürgermeister und die letzten zwei Jahre als Bürgermeister. Nach der zwangsweisen Fusion der Gemeinden Pichl-Preunegg und Rohrmoos-Untertal mit Schladming bildete er im Vorfeld der Gemeinderatswahlen 2015 mit Hermann Trinker (bis 2014 Bürgermeister der Gemeinde Rohrmoos-Untertal) und dem Schladminger Unternehmer Fritz Warter die Liste Schladming neu, die an der Urne beachtliche 35,2 % der Stimmen auf sich vereinigte, allerdings die knappe absolute Mehrheit der ÖVP im Schladminger Gemeinderat nicht verhindern konnte.

Obwohl Keinprecht als ehemaliger ÖVP-Bürgermeister von Pichl-Preunegg bis zum Verfassungsgerichtshof zog und gegen seine Partei kämpfte als Gegner der Gemeindestrukturreform, der zwangsweisen Fusion von Gemeinden, wurde er im Jänner 2020 überraschend zum ÖVP-Bürgermeisterkandidat von Schladming für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen 2020 aufgestellt. Das Ergebnis war allerdings ernüchternd. Die ÖVP verlor ihre absolute Mehrheit, die die Liste Schladming neu errang. Keinprecht kündigte daraufhin seinen Rückzug aus der Politik an.

Siegfried Keinprecht ist verheiratet und hat drei Kinder.

Quellen

Zeitfolge