Johann Schiestl sen.

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Johann Schiestl sen. (* 25. Oktober 1915 in Aigen im Ennstal; † 2004 in Bad Aussee) zählt zu den Pionieren des Aufbaues des Fremdenverkehrs in Aigen im Ennstal.

Leben

Johann schiestl sen. rückte 1938 zum Österreichischen Bundesheer ein. Im Zweiten Weltkrieg kämpfte er im Sudetenland, in den Niederlanden, auf der Halbinsel Krim, in Montecasino in Italien und zuletzt in Ungarn, wo er im Jänner 1945 schwer verwundet wurde und sein rechtes Bein verlor. Nach seiner Kriegsrückkehr bewirtschaftete Schiestl ab 1945 das Steinmüller-Anwesen mit seinem Sägewerk und der Mühle. 1958 baute Schiestl sen. die Mühle zu einer Frühstückspension um, wodurch er heute als Pionier des Aufbaues des Fremdenverkehrs in Aigen im Enntal gilt. Zu jener Zeit war er 25 Jahre lang Obmann der Waldgenossenschaft in Mitteregg. Von 1986 bis 1994 war er Obmann der Theaterrunde Aigen im Ennstal. Johann Schiestl sen. war mit seiner Frau Agnes, geborene Prieler, aus Hohenberg verheiratet. Der Ehe entstammten vier Söhne.

Quellen