Eisenbahnunfall durch eine scheue Kuh

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Beim Eisenbahnunfall durch eine scheue Kuh am 20. Oktober 1924 in Gaishorn verlor der ehemalige Bürgermeister der Gemeinde Gaishorn Johann Gasteiner eine Kuh.

Das Ereignis

Der Arbeiterwille berichtete in seiner Ausgabe vom 25. Oktober 1924 davon:[1]
Als am 20. Oktober nachmittags der Besitzer Johann Gasteiner in Gaishorn eine Viehherde auf die Weide treiben ließ, sprang eine Kuh über den lebenden Zaun des Bahndammes und sprengte auf den Schienen umher. Der Viehhirte Gindl und die Melkerin Justine Lösch waren mit der Wartung der Tiere betraut. Gindl ging auf den Bahndamm, um die Kuh wegzutreiben, was ihm jedoch nicht gelang. Um diese Zeit fuhr der Personenzug über die Strecke: die Kuh wurde von der Lokomotive erfaßt und zerfleischt. Die Zugsmaschine erhielt durch den Anprall solche Beschädigungen, daß der Zug 28 Minuten auf der Strecke stehen bleiben mußte, um die nötige Reparatur zur Weiterfahrt vorzunehmen.

Quelle

  1. ANNO, Arbeiterwille, Ausgabe vom 25. Oktober 1924, Seite 6