Der Schlaf des hl. Georg
Sagenhaftes Salzatal und der Schlaf des Hl. Georg
Zahlreiche Lokalsagen sind im Salzatal und auf seinen begrenzenden Höhen angesiedelt:
- Die Bergfrauen auf der Frauenmauer
- am Gamsstein, der Schatz beim Hebenstreithof,
- der Tote Mann am Fuße des Akogels,
- das gespenstige Raffelmandl im Raffelgraben,
- Spitzhütel und Grünhütel bei der Raffelbrücke,
- das Feuer am Akogel,
- die Fuchsgeigerhütte bei der Drehfeldbrücke
Eine seltsame Zeitverschiebung des Georgifestes zwischen Steiermark und Niederösterreich hatte folgende Legende als Ursprung:
Die Legende
Der Hl. Georgius musste, als er über Palfau nach Niederösterreich wanderte, von der Nacht überrascht, unter der Hartelsbrücke übernachten, weshalb er erst am nächsten Tag die Grenze überschreiten konnte.
Deshalb wird das Fest in der Steiermark am 23. April, in Niederösterreich dagegen einen Tag später gefeiert. Der zu den 14 Nothelfern zählende legendenumwobene Heilige ist allerdings seit einem halben Jahrhundert aus dem Heiligenkalender gestrichen.