Gamsforst
Historische Wassermühlen im Gamsforst
Früher klapperten in Gams bei Hieflau insgesamt 22 Wassermühlen. Die ansässigen Bauern
bauten sie im 19. Jahrhundert und vermahlten dort ihr Getreide, welches auf den oft
schattigen Äckern wuchs. Hauptsächlich wurde „Korn“ (= Roggen) angebaut, aus
dem man das Schwarzbrot herstellte. Etwas Weizen brauchte man für Mehlspeisen,
hauptsächlich für das einfache Holzknechtmus.
Mit der einsetzenden Modernisierung gab man den Getreidebau auf, die Mühlen haben
ausgedient. Drei dieser Mühlen, in einem Waldareal in Gamsforst gelegen, wurden
revitalisiert und sind frei zugänglich.