Rittissberg

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Datei:Rittisberg Rittiserwald.jpg
Der Rittiserwald mit Rittisberg

Der Rittissberg erstreckt sich über einen Westost-ausgerichteten Hügelzug, der die Ramsau im Norden vom Ennstal im Süden trennt.

Geschichte

Die Geschichte des Rittisbergs kann man im Urbar der swiki:Erzabtei St. Peter in Salzburg nachlesen. Dort sind bereits im 18. Jahrhundert Holz- und Weiderechte eingetragen. Die Innerberger Hauptgewerkschaft trat dann an 80 Grundbesitzer in Ramsau am Dachstein, Leiten und Pichl im Jahr 1869 die „Rittis-Waldung“ ab. Noch heute sind die 460 ha Bergfläche im Besitz von 80 Bauern. Diese haben sich 1955 zur Rittis-Waldgenossenschaft zusammengeschlossen. Die Anteile der Bauern sind dabei unterschiedlich groß.

Die Flächen wurde bis in die 1960er Jahren von den einzelnen Bauern selbst aufgeforstet, bewirtschaftet und das Holz verwertet. Dann wurde die Holzwirtschaft zentralisiert. Jeder Besitzer erhält seither eine entsprechende Menge an Nutz- und Brennholz zugeteilt.

Neben der Holzwirtschaft war auch die Ernte von Heidel- und Preiselbeeren für die Rittis-Bauern von Bedeutung. Man legte großen wert auf entsprechende Freiflächen für die Beeren. Der Rittisberg wird auch aufgrund mehrerer Quellen für die Trinkwasserversorg verwendet.

Allgemeines

In dem etwa drei Kilometer langen Rittissberg erheben sich mehrere Gipfel, deren höchster 1 563 m ü. A. erreicht. Auf 1 500 m ü. A. liegt im Osten der Rittisstadl, im Westen die Ochsenalm. Am südlichen Abhang erstrecken sich die Ochsenbergwiesen.

Das westliche Ende ist etwa auf der geografischen Breite wie Mandling, der westlichste Ort des Ennstals, der zur Gemeinde Pichl-Preunegg gehört.

Im Norden, in der Ramsau, fließt der Schildlehen Bach vorbei, im Nordwesten die Kalte Mandling, die im Westen dann mit der Warmen Mandling den Mandlingfluss ergibt.

Von Ramsau am Dachstein im Osten führt der Rittisberg-Sessellift zum Rittisstadl.

Weblinks

Quellen