Hans Fröhlich

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Hans Fröhlich (*1889; † 1965) war Hotelier des Pichlmayrgutes und wurde ein Opfer des Nationalsozialismus.

Pichlmayrgut heutzutage

Leben

Er war verheiratet mit Alice Fröhlich, geborene Pick. Das Ehepaar hatte zwei Söhne, Paul Adolphe Fröhlich (1917-1990) und Walter Fröhlich (1919-2010). Das Hotel Pichlmayrgut wurde wegen dem Nationalsozialismus arisiert. Sie flohen mit ihren Söhnen 1939 nach England, aufgrund der politischen Verhältnisse. Daraufhin emigrierten sie nach Australien. Er starb 1965 eines natürlichen Todes.

Biografie

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Hans Fröhlich, Promotionseintrag mit Aberkennung, Promotionsprotokoll Juridische Fakultät 1911-1915, Foto: Herbert Posch, (c) Archiv Universität Wien
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Hans Fröhlich, Wiederverleihung vom 10. April 2003, Promotionsprotokoll Juridische Fakultät 1911-1915, Foto: Herbert Posch, (c) Archiv Universität Wien

Sohn von Fritz Siegfried Fröhlich (1848-1923) und Flora (Debora) Fröhlich (1862-1928)

Das Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus der Universität gedenkt Hans Frölich mit einem Eintrag. Hans Fröhlich studierte an der Juridischen Fakultät in Wien.


Hans FRÖHLICH, (geb. am 7. Februar 1889 in Wien, gestorben am 30. Dezember 1965 in Sydney, New South Wales, Australien), hatte am 19. Juni 1914 an der Juridischen Fakultät der Universität Wien den Grad eines Dr. iur. erworben. Am 8. Mai 1941 wurde ihm der Grad aus rassistischen Gründen aberkannt, da er im Nationalsozialismus 'als Jude als eines akademischen Grades einer deutschen Hochschule unwürdig' galt. Erst 14 Jahre nach der Aberkennung und lange nach dem Ende des Nationalsozialismus wurde ihm der Doktorgrad am 15. Mai 1955 wieder zuerkannt, bzw. die Aberkennung für 'von Anfang an nichtig' erklärt. Er arbeitete als Fabriksleiter und war auch journalistisch tätig. Er emigrierte mit seiner Familie 1939 nach Großbritannien.

Quellen

  • Gedenkprojekt: "Gegen das Vergessen"
  • Nationalfonds Österreich
  • Bild: EnnstalWiki Hotel Pichlmayrgut
  • Gedenkbuch für die Opfer des Nationalsozialismus der Universität Wien