Karl von Binzer

Version vom 12. Oktober 2021, 17:00 Uhr von Ewaldgabardi (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „'''Karl von Binzer''' (* 19. Oktober 1824 in Glücksburg an der Ostsee, † 22. Juli 1902 in Schwabach == Leben== 1849 wurde er in die Akademie…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)

Karl von Binzer (* 19. Oktober 1824 in Glücksburg an der Ostsee, † 22. Juli 1902 in Schwabach

Leben

1849 wurde er in die Akademie der bildenden Künste München aufgenommen. Seit 1860 mit Antonie Zwez verheiratet , die Tochter des Geheimen Justizrats in Weimar war. 1861 kam Sohn Adolf Christian zur Welt, inm Jahr 1865 Sohn August. Die 24-jährige Mutter starb 1924 an Kindbettfieber.

Geschichtliches

Carl von Binzer, einer der Söhne von Emilie von Binzer und August Daniel Binzer, erbte nach dem Tod des Vaters die von ihm errichteten Häuser Fischerndorf Nr. 39 und Fischerndorf Nr. 59 in Altaussee.

Das Haus Fischerndorf 59, das sein Vater für ihn als Atelier erbauen hatte lassen, baute Carl von Binzer als Villa aus,

Seine große Stärke Binzers liegt im "Landschaftlichen", er war bestrebt, die Landschaft malerisch in allen Einzelheiten wiederzugeben. Dazu soll er ein froher, heller Mensch gewesen sein, der in späteren Jahren auch schriftstellerisch und journalistisch tätig war. Er war Mitarbeiter einiger Zeitungen und hinterließ seiner Nachwelt fünf Bände Lebenserinnerungen.

Das Haus Fischerndorf Nr. 59 wurde nach dem Tode Carl von Binzers am 22. Juli 1902 an seinen Sohn August von Binzer vererbt, sein Sohn Adolf Christian erhielt Fischerndorf Nr. 39.

Nach dem Ersten Weltkrieg entschlossen sich die Brüder von Binzer, ihre Villen zu verkaufen. Ernst Königsgarten kaufte das einstige Atelier und die Villa erhielt den Namen "Villa Königsgarten".

Später bewohnte der Schriftsteller Friedrich Torberg viele Jahre diese Villa. Seit 1979 ist die Villa Königsgarten im Besitz des Künstlers Horst K. Jandl, der stilgerecht renovierte.

In Altaussee steht noch der Gedenkstein Karl von Binzer.

Quelle