Hans Derkogner
Hans Derkogner (* 1927 in Schladming; † 20. Oktober 1949 ebenda) war ein Schladminger Wintersportler und Olympiateilnehmer 1948.
Sportliche Karriere, soweit bisher bekannt
Hans Derkogner startete für den swiki:Skiclub Salzburg[1]
Bei der Vierländermeisterschaft 1947 in Schladming gewann Derkogner den Abfahrtslauf der Männer, hatte aber im Torlauf Pech und stürzte.
1950 veranstaltete der Wintersportverein Schladming erstmals für den viel zu früh verstorbenen Wintersportler den Hans Derkogner-Gedenklauf, der als internationaler Bewerb jährlich bis bis 1964 stattfand.
In den swiki:Salzburger Nachrichten vom 24. Oktober 1949 findet sich ein Nachruf:[2]
Der Tod hielt in den letzten Wochen reiche Ernte unter den Salzburger Spitzenskiläufern. Nach Sepp Bründlinger starb nun in Schladming im Alter von 23 Jahren das vielleicht größte Talent im Salzburger alpinen Skilauf, Hans Derkogner. Der junge Student aus Schladming hatte Salzburg zu seiner Wahlheimat erkoren und fühlte sich beim Skiklub Salzburg so richtig wohl. Er kam 1948 in den österreichischen Olympiakader und nahm als Ersatzmann an den Olympischen Winterspielen in St. Moritz teil. Seinen größten Erfolg buchte Hans Derkogner in diesem Jahr bei den österreichischen Staatsmeisterschaften in Villach, wo er im Slalom den hervorragenden dritten Platz belegen konnte. Hans näherte sich gerade in dem Augenblick seiner Hochform — er gewann in Seefeld die „Silberkugel“ und den „Goldenen Ring“ — als ihn eine heimtückische Krankheit[3] aufs Krankenbett zwang. Am 20. Oktober 1949 erlöste ihn der Tod von seinem schweren Leiden. Der Salzburger Skisport verliert in Hans Derkogner nicht nur einen seiner besten Läufer, sondern einen Prachtkameraden, der der Salzburger Skijugend immer ein Vorbild sein sollte.
Quellen
- ↑ Verlinkung(en) mit "swiki:" beginnend führen zu Artikeln im SALZBURGWIKI, dem Mutterwiki des EnnstalWikis
- ↑ ANNO, Salzburger Nachrichten, Ausgabe vom 24. Oktober 1949, Seite 3
- ↑ schwere Grippe verbunden mit einer Gehirnhautentzündung, Quelle ANNO, Wiener Zeitung, Ausgabe vom 21. Oktober 1949, Seite 4