Alpine Gesellschaft Ennstaler
Die Alpine Gesellschaft Ennstaler war ein Bergsteigerverein.
Geschichte
Bereits 1872 hatte der Verein im Gesäuse mit dem Ausbau von Wanderwegen begonnen, die Berge Touristen zu erschließen. 1885 errichteten sie die Ennstalerhütte in den Ennstaler Alpen, die Heßhütte folgte 1893. 1912 stand, mit einem Jahr Unterbrechung, immer der Gesäusepionier Heinrich Heß dem Verein vor. Ihm zu Ehren wurde auch die Heßhütte benannt. Auch das Admonter Haus wurde von ihnen betrieben.
Eine der großen Leistungen neben dem Hüttenbau war die Errichtung des Wasserfallweges durch den Verein.[1]
Am 25. August 1910 feierte die Alpine Gesellschaft „Ennstaler“ das 25jähriges Bestandsjubiläum der Ennstalerhütte.[1] Die neu errichtet Heßhütte wurde am 4. und 5. September eingeweiht.[2]
Durch den Ausbruch des Erstes Weltkriegs wurde der Betrieb in allen drei Hütten bereits mit August 1914 eingestellt.[3] 1915 öffnen zwar alle drei Hütten wieder zu Pfingsten, jedoch mit eingeschränktem Speisenangebot. So konnte 1915 Brot nicht vorrätig gehalten werden und musste von den Besuchern selbst mitgebracht werden.[4]