Ingeborg Strobl

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Ingeborg Strobl (* 3. Juni 1949 in Schladming, † 9. April 2017.

Leben

Ingeborg Strobl war eine österreichische Konzeptkünstlerin und kam 1967 zum Studium nach Wien, ihrer Wahlheimat. Bis 1972 lernte sie an der Hochschule für angewandte Kunst, dem sich zwischen 1972 und 1974 ein Studium am Royal College of Art in London anschloss.

In ihrer Studienzeit begann sie mit der Fotografie, war aber nach Abschluss zunächst als Keramikerin und Grafikerin tätig. Damit stellte sich bald der Erfolg ein, zu dem Ausstellungen in zahlreichen Museen zählen. Größere Schauen waren zuletzt etwa Liebes Wien, Deine Ingeborg Strobl im Jahr 2015 im Wien Museum und eine Retrospektive im Linzer Lentos im Vorjahr. Ingeborg Strobl machte sich einen Namen als Künstlerin des öffentlichen Raumes, so etwa mit ihrer Hausinstallation ein Garten (zum Beispiel) in Wien-Leopoldstadt oder dem Mahnmal für verloren gegangene Artenvielfalt in Paasdorf im Bundesland Niederösterreich.

  • 1988 war sie mitbegründerin der feministische Gruppe Die Damen.
  • 1999 bis 2001 eine Gastprofessur an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

Auszeichnungen

  • 1993 den Preis der Stadt Wien.
  • 2000Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst
  • 2008 Würdigungspreis für künstlerische Fotografie des Bundesministeriums.

Werke

  • Glasfassade UnterWasserReich Ramsar
  • Mahnmal für verlorengegangene Artenvielfalt[Bearbeiten]
  • ein Garten (zum Beispiel)

Ausstellungen

  • 1974: Anti-Design, Neue Galerie Graz
  • 1992: Das Tier, Ausstellungshaus der Wiener Secession
  • 1999: Einige Gegenstände. Und Sonnenuntergang, Installation über zwei Stockwerke im Kunsthaus Bregenz
  • 2013: Werkschau XVIII – Ingeborg Strobl, Fotogalerie Wien
  • 2015: Liebes Wien, Deine Ingeborg Strobl, Wien Museum Karlsplatz
  • 2016: Ingeborg Strobl, Werkschau im Lentos Kunstmuseum Linz

Quellen

  • Kleine Zeitung, abgefragt am 10. April 2017

Weblinks