Hubert Preßlinger

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Univ.-Prof. Hon.-Prof. Univ.-Doz. Dipl.-Ing. Dr.mont. Hubert Presslinger (* 14. Juli 1949 in Rottenmann) ist Universitätsprofessor und Mitarbeiter in Da schau her, der Kulturzeitschrift aus Österreichs Mitte, einem Informationsmedium des Vereins Schloss Trautenfels.

Leben

  • Matura 1969 am 1. Bundesgymnasium in Graz;
  • Immatrikulation und Erstinskription an der Montanistischen Hochschule im Wintersemester 1970/71, Studienrichtung Hüttenwesen;
  • 2. Diplomprüfung am 28. März 1977; Studienrichtung Eisenhüttenwesen;
  • 2. Diplomprüfung am 13. März 1978; Studienrichtung Betriebs- und Energiewirtschaft;

= Privat

Hochzeit am 30. Juli 1977 mit Veronika, geb. Peer, († 10. Juli 2010) der Ehe entsprangen zwei Kinder

Berufliche Daten

  • Ab 1. Juli 1977 Universitätsassistent am Institut für Eisenhüttenkunde an der Montanuniversität Leoben.
  • Ab 1. Juli 1985 Oberassistent am Institut für Eisenhüttenkunde an der Montanuniversität Leoben.
  • Vom 1. September 1985 bis 30. Juni 1987 im Rahmen des Modellversuches „Wissenschafter für die Wirtschaft“ bei der VOEST-ALPINE AG, Forschung, Abteilung Metallurgische Verfahrenstechnik.
  • Ab 1. Juli 1987 - VOEST-ALPINE AG, Forschung, Abteilung Metallurgische Verfahrenstechnik, Leitung der Gruppe Sekundärmetallurgie.
  • Ab 1. Jänner 1991 – VOEST-ALPINE Stahl Linz GmbH, Forschung, Abteilung Metallurgische Verfahrenstechnik, Leitung der Abteilung Schmelzmetallurgie und Gießtechnik.
  • Ab 1. April 1995 – VOEST-ALPINE Stahl Linz GmbH, Forschung, Abteilung Metallurgie/Rohstofftechnik, Entwicklungsleiter Schmelzmetallurgie/Gießtechnik.
  • 1. Oktober 2000 – 31. Oktober 2008; voestalpine - Division Stahl, Bereich Stahlwerk und Warmband, Fachbereichsverantwortlicher für Schmelzmetallurgie und Brammenfertigung.
  • Ab 1. November 2008 Prozessverantwortlicher für Schmelzmetallurgie und Brammenfertigung.

Akademische Anerkennungen sowie nationale und internationale Ehrungen

  • 16. Dezember 1983: Promotion an der Montanuniversität Leoben; Dissertationsthema: „Grundlagen der Entkupferung von Eisenschmelzen mit Sulfatschlacken“
  • 1989: Verleihung des Hans-Malzacher-Preises durch den Technisch-Wissenschaftlichen Verein „Eisenhütte Österreich“ in Anerkennung für die Arbeiten über die Entphosphorung unlegierter Stahlschmelzen und der interdisziplinären Forschungsarbeiten über die ur- und frühgeschichtliche Metallgewinnung
  • Wintersemester 1993/94: Vorlesung an der Montanuniversität Leoben über „Metallurgie und Verfahrenstechnik des LD-Prozesses“
  • 8. März 1994: venia legendi an der Montanuniversität als Universitätsdozent für „Metallurgie und Verfahrenstechnik der Stahlerzeugung“
  • ab Wintersemester 1994/95: Vorlesung an der Montanuniversität Leoben über „Metallurgie und Verfahrenstechnik der Roheisen- und Stahlerzeugung“
  • ab Sommersemester 1995: Vorlesung an der Universität Heidelberg über „Montanarchäologie in Österreich“ und über „Archäometallurgische Untersuchungsergebnisse“
  • 1995 - 2007: Mitglied in den EGKS-Exekutiv-Ausschüssen „C2-Secondary Steelmaking“ und „C3-Casting and Solidification“
  • 1997: Verleihung des Erzherzog-Johann-Forschungspreises des Landes Steiermark für die Arbeit “Montanarchäologie Paltental – Forschungsergebnisse über Bergbau, Verhüttung, Verarbeitung und Siedlungstätigkeit in der Bronzezeit“
  • 1998 - 2001: Vorstandsmitglied des Montanhistorischen Vereins für Österreich
  • 1999 - 2007: Member of the Editorial Board der referierten Fachzeitschrift “steel research”
  • ab Sommersemester 1999: Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Montanarchäologie an der Montanuniversität Leoben
  • 2000 - 2008 Korrespondent der Historischen Landeskommission für Steiermark
  • 2001 - 2008 Mitglied im Ausschuss für Metallurgische Grundlagen des Vereins deutscher Eisenhüttenleute
  • 20. Februar 2002: Honorarprofessor der Universität Heidelberg – venia legendi für Ur- und Frühgeschichte mit Schwerpunkt Montanarchäologie und Archäometallurgie
  • 21. Juni 2002: Goldenes Ehrenzeichen des Landes Steiermark für die Verdienste auf dem Gebiet „Montanarchäologie und Archäometallurgie in der Steiermark“
  • 22. Dezember 2005: Verleihung des Berufstitel „Universitätsprofessor“ durch den Bundespräsident Dr. Heinz Fischer
  • ab 2007: Member of the Advisory Board der referierten Fachzeitschrift “steel research international”

Publikationen

Über 280 Publikationen[1], unter anderem:

  • 1979:
Weitere urzeitliche und mittelalterliche Schlackenplätze im Paltental
Schmelz- und Schlackenplätze im Enns- und Paltental
  • 1980: Frühes Berg- und Hüttenwesen rund um das Gesäuse
  • 1981:
Über die ehemalige Kupfergewinnung in Bärndorf bei Rottenmann
Montanarchäologie nördliche Grauwackenzone, (Schema der Interdisziplinären Zusammenarbeit)
Bronzezeitliche Kupferverhüttung im Paltental
Die Eisenhütte des Abtes Wolfhold von Admont

Quelle

Fußnoten