Bergsturz am Sandling

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Bergsturzbereich und Vordersandlingalm unmittelbar nach dem Massenbewegungsereignis

Am Sandling nahe Altaussee kam es in der Nacht vom 12. zum 13. September 1920 an seiner Westseite zu einem massiven Bergsturzereignis. Nachuntersuchungen zufolge, weichten lang anhaltende Regenfälle die Haselgebirgsunterlage dermaßen auf, sodass die überlagernden Kalkstein-Felstürme einstürzten und abrutschten. In Summe wurde dabei eine Fläche von ca. 15 Hektar durch ca. 6-7 Millionen m3 Gestein verschüttet. Auch die Hütten der Vordersandlingalm wurden dabei zerstört.


Infolge des Bergsturzes setzte sich auf der Vordersandlingalm eine mächtige Plaike[1] in Bewegung. Der ausgelöste Schuttstrom formierte eine Mure, die sich mehrere Wochen lang entlang des Michlhallbachs (Sandlingbach) 4 km weit talabwärts bewegte.

Bildergalerie

Fußnoten

  1. ↑ beschreibt eine, häufig nach langen Niederschlägen auftretende, Form der Erosion, bei der große Wiesenflächen mitsamt dem Wurzelhorizont abrutschen

Quellen