Rödschitzmoos

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Das Rödschitzmoos ist ein unter Naturschutz stehendes Moor bei Bad Mitterndorf.

Allgemeines

Während der Würm-Kaltzeit schoben sich an der West- und Ostseite des Grimmingstockes zwei vom Ennsgletscher abgespaltene Zweigströme ins Mitterndorfer Becken vor. Nacheiszeitlich kam es im Westen zur Bildung von kalkhältigen Niedermooren, die reich an seltenen Orchideenarten sind. Dagegen entstanden auf der Klachauer Seite zahlreiche Moränen, später Moränenseen, aus denen sich durchwegs Hochmoore entwickelten. Das vorderste ist das Krungler Moos „die Auen“, das dem Grimming sehr nahe liegt. Westlich von Bad Mitterndorf breitet sich eine große Moorebene aus, die bis auf wenige Stellen in den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts trockengelegt wurde. Ein unter Naturschutz stehender noch nicht trockengelegter Teil heißt Rödschitzmoos und dient noch heute zur Gewinnung des Torfmoores für die Heilanwendungen des Kurbetriebes im nahen Bad Heilbrunn. Westlich daran anschließend heißt es „in der Laasen“, und dort befindet sich ein merkwürdiger kleiner Teich namens Pfandlbrunn, der von einer starken artesischen Quelle auf seinem Grund gespeist wird.

Sage

Quellen