Gerfried Göschl
Gerfried Göschl aus Liezen ist Extrem-Bergsteiger.
Leben
Dieser Artikel enthält im Wesentlichen nur die wichtigsten biografischen Daten von Gerfried Göschl.
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Im Juni 2011 war er mit einer 25-köpfigen Expeditionsgruppe nach Pakistan aufgebrochen. Dort wollte die Gruppe unter seiner Führung die drei Achttausender Gasherbrum 1 (8 .080 m ü. A.) und Gasherbrum 2 (8 038 m ü. A.) sowie den K 2 (8 611 m ü. A.) besteigen.
Am 13. Juli bezwang Göschl und sieben seiner Kollegen den 'Gasherbrum I'. Im hüfthohen Schnee erreichte die Gruppe nach siebeneinhalb Stunden den Gipfel.
In der Expedition gab es einige Erkrankungen wie schwere Anzeichen einer Höhenkrankheit bei Marc-Andre-Belvieau im Lager 3 auf 6 900 m ü. A. Auch der gebürtige Selzthaler Günther Unterberger konnte an der Besteigung des 'K2' wegen einer Zerrung, die er sich beim Abstieg vom 'Gasherbrum II' zugezogen hatte, nicht teilnehmen. Auch sein dritter Versuch, den K 2 zu ersteigen, schlug am 6. August 2011 ebenso wie jene Versuche 2007 und 2009 fehl. Bergkameraden, die die dringend benötigten Eisschrauben und die letzten 400 Meter Fixseile zum Lagerplatz auf die Schulter bringen hätten sollen, kamen nicht. So konnte Göschl den gefährlichen Flaschenhals zum Gipfel nicht absichern und musste von seinem Vorhaben ablassen. Er wartete noch eine Nacht, doch der Wind wurde von Stunde zu Stunde stärker, wodurch der Gipfel in jeden Fall unerklimmbar wurde.
Quelle
- "Der Ennstaler", 17. Juni, 22. Juli und 12. August 2011