Der Sölkpass ist ein 1 788 m ü. A. gelegener Übergang in den Schladminger Tauern.

Kapelle am Sölkpass

Allgemeines

Er verbindet mit der L704, der Sölkpassstraße (Erzherzog-Johann-Straße) das südlich gelegene Murtal bei Schöder mit dem nördlich gelegenen Ennstal (Sankt Nikolai im Sölktal).

Geschichte

Bereits seit der prähistorischen Zeit wurde der Pass bis in das 18. Jahrhundert als Säumerroute für den Salztransport benutzt. Zwischen 1950 und 1970 erfolgte der Ausbau der Erzherzog-Johann-Straße über den Sölkpass für den Straßenverkehr. Geschichtliches

Renovierung durch den Heimkehrerverband Sankt Nikolai im Sölktal unter Obmann Oberförster Hans Petzl. Das gesamte Baumaterial wurde von der "Herrschaft" Feltrinelli bis an den Kaltenbach geführt. Am 13. Juni 1930 wurde das Baumaterial durch die Bevölkerung vom Kaltenbach bis zur Passhöhe getragen.

  • 1959 Eine mit Autos befahrbare Straße wird vom Kaltenbach vom Ennstal und andererseits von der Kreutzerhütte im Murtal bis zur Sölkpaßhöhe errichtet.

Die Initiatoren waren Bürgermeister Hans Petzl und Kammerrat Schrefl aus Schöder. Die Erzherzog-Johann-Straße als kürzeste Verbindung zwischen dem Murtal und Ennstal war geboren. Bis 1974 wurde die Sölkpassstraße als Mautstraße betrieben. Danach wurde die Passstraße durch das Land Steiermark übernommen. Die Betreuung der Sölkpasskapelle übernahmen die Bediensteten der Straßenmeisterei Gröbming.

  • 1978 Neubau der Sölkpasskapelle. Die Arbeitsgemeinschaft mit Manfred Schwab, Franz Griesebner, Johann Garrisjäger, Ludwig Mörschbacher und Lorenz Menneweger leiteten die Bauarbeiten. Alle Bediensteten der Straßenmeisterei legten Hand an. Viele einheimische und auswärtige Gönner unterstützten das Vorhaben. Im August 1978 wurde die Kapelle eingeweiht.

Seit der Einweihung wird alljährlich am 1.Augustsonntag die "Sölkpassmesse" auf der Passhöhe gefeiert.

Bildergalerie

Weitere Bilder

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Quelle

  • Eintrag zu Sölkpass in: Austria-Forum, dem österreichischen Wissensnetz – online (auf AEIOU)
  • www.greim.at