Ennstal: Unterschied zwischen den Versionen

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===Die Entstehung des Ennstals===
===Die Entstehung des Ennstals===
Das Ennstal wurde glazial geformt. Während der Eiszeiten hat der Eisstrom des Gletschers das Tal geformt. Die Eisdecke hatte dabei eine Mächtigkeit von bis
Das Ennstal wurde glazial geformt. Während der Eiszeiten hat der Eisstrom des Gletschers das Tal geformt. Die Eisdecke hatte dabei eine Mächtigkeit von bis
zu 700 Meter. Während der Würmeiszeit reichte der Gletscher bis zum Gesäuseeingang. Durch Bergstürze, Hangrutschungen und Schottermassen aus den Seitenbächen haben sich Becken herausgebildet, die früher Seen waren und im Laufe der Zeit verlandeten. Beispiele sind das Selzthaler Becken, Das Wörschacherbecken und das Irdningerbecken. Zeugen dieser verlandeten Seen sind heute noch vorhandene Nieder- und Hochmoore. Flaches Gefälle führt zur geringeren Fließgeschwindigkeit, dadurch begann die Enns zu mäandrieren. Die Fußsohle wurde höher und Hochwasser war die Folge. Das erklärt die Tatsache, dass das Tal damals wenig besiedelt wurde, weil es verkehrs- und siedlungsfeindlich war. Höhere Hanglagen und Schwemmfächer wurden daher bevorzugt. Reguliert wurde die Enns erst um 1860 unter Kaiser Franz Joseph I. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Talboden auch landwirtschaftlich genutzt. Die glaziale Serie macht sich auch in den Gebirgsstöcken bemerkbar.<ref>HAGSPIEL Bernadette / HAGSPIEL Erich (Hgg.), Faszination Ennstal. Ein fotografischer Streifzug durch das steirische Ennstal mit Blicken ins Ausseerland und das Paltental. Irdning 1993, S. 11-12.</ref>  
zu 700 Meter. Während der Würmeiszeit reichte der Gletscher bis zum Gesäuseeingang. Durch Bergstürze, Hangrutschungen und Schottermassen aus den Seitenbächen haben sich Becken herausgebildet, die früher Seen waren und im Laufe der Zeit verlandeten. Beispiele sind das Selzthaler Becken, das Wörschacherbecken und das Irdningerbecken. Zeugen dieser verlandeten Seen sind heute noch vorhandene Nieder- und Hochmoore. Flaches Gefälle führte zur geringeren Fließgeschwindigkeit, dadurch begann die Enns zu mäandrieren. Die Fußsohle wurde höher und Hochwasser war die Folge. Das erklärt die Tatsache, dass das Tal damals wenig besiedelt wurde, weil es verkehrs- und siedlungsfeindlich war. Höhere Hanglagen und Schwemmfächer wurden daher bevorzugt. Reguliert wurde die Enns erst um 1860 unter Kaiser Franz Joseph I. Ab diesem Zeitpunkt wurde der Talboden auch landwirtschaftlich genutzt. Die glaziale Serie macht sich auch in den Gebirgsstöcken bemerkbar.<ref>HAGSPIEL Bernadette / HAGSPIEL Erich (Hgg.), Faszination Ennstal. Ein fotografischer Streifzug durch das steirische Ennstal mit Blicken ins Ausseerland und das Paltental. Irdning 1993, S. 11-12.</ref>  


=== Klima ===
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