Hallstätter Gletscher: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 21. Mai 2011, 16:43 Uhr
Der Hallstätter Gletscher ist der größte Gletscher des Dachsteingebirges.
Allgemeines
Er zieht vom Fuß der Nordostflanke des Hohen Dachsteins, ab etwa 2.850 m ü. A., sowie vom folgenden Hauptkamm gegen Norden und endet vor dem Schöberl in ca. 2.300 m ü. A., bzw. in der Mulde vor dem Taubenriedl, in ca. 2.100 m ü. A.. Nordöstlich unterhalb befindet sich der Eissee. Der Abfluß des Eissees erfolgt unterirdisch und tritt als "Waldbachursprung" wieder zutage. Der oberste Gletscherboden häng am Gjaidsteinsattel mit dem Schladminger Gletscher zusammen. Im mittleren und nördlichen Gletscherbereich gibt es eine mächtige Spaltenbildung.
2010 ist der Gletscher knapp unter der Randkluft des Hohen Dachsteins über die gesamte Breite abgebrochen und dadurch entstand eine größere Spalte. siehe Bild
Geschichte
Zu früheren Zeiten wurde der Gletscher auch Karleisfeld genannt und bis 1850 füllte der Gletscher die Mulde vor dem Taubenriedl.
Gletscherbericht
Durchgeführt vom Österreichischen Alpenverein
| Berichtszeitraum | Änderung |
|---|---|
| 2009 / 2010 | - 5.1 m [1] |
| 2008 / 2009 | - 5.9 m [2] |
Quellen
- Alpenvereinsführer Dachstein Ost
- Alpenvereinskarte 14 - Dachsteingebirge ISBN 3-928777-27-0