Georg Matthäus Vischer: Unterschied zwischen den Versionen
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Georg Matthäus Vischer wurde in der Ortschaft Wenns im Tiroler Pitzal als ehelicher Sohn von Margarethe und Matthias Vischer geboren. Nach seiner bäuerlichen Kindheit besuchte er in Stams das Zisterzienserkloster. Dieses Internat besaß ein beachtliche Sammlung an Atlanten und Globen. Daher wird heute vermutet, dass das Interesse an der Kartographie des Georg Matthäus Vischer bereits zu jener Zeit erweckt wurde. [[1643]] ging er heimlich von der Klosterschule ab, wanderte nach Deutschland und nahm dort vermutlich in einem Heeresverband am Dreißigjährigen Krieg teil. Am [[7. Februar]] [[1648]] kehrte er wieder in das Internatkloster in Stams zurück. Noch im selben Jahr trat Vischer nach seinem Ansuchen in den Zisierzienserorden ein, den er am [[20. Mai]] [[1650]] wieder selbstständig verließ. Schon damals war sein Wunsch nach einer beruflichen Veränderung in Richtung Topographie und Kartographie groß. Ab [[1654]] übte er in der Diözese Passau sein Amt als Seelsorger und Priester aus, wobei er auch schon als Kartograph Bekanntheit erhielt. Von [[1666]] bis | Georg Matthäus Vischer wurde in der Ortschaft Wenns im Tiroler Pitzal als ehelicher Sohn von Margarethe und Matthias Vischer geboren. Nach seiner bäuerlichen Kindheit besuchte er in Stams das Zisterzienserkloster. Dieses Internat besaß ein beachtliche Sammlung an Atlanten und Globen. Daher wird heute vermutet, dass das Interesse an der Kartographie des Georg Matthäus Vischer bereits zu jener Zeit erweckt wurde. [[1643]] ging er heimlich von der Klosterschule ab, wanderte nach Deutschland und nahm dort vermutlich in einem Heeresverband am [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] teil. Am [[7. Februar]] [[1648]] kehrte er wieder in das Internatkloster in Stams zurück. Noch im selben Jahr trat Vischer nach seinem Ansuchen in den Zisierzienserorden ein, den er am [[20. Mai]] [[1650]] wieder selbstständig verließ. Schon damals war sein Wunsch nach einer beruflichen Veränderung in Richtung Topographie und Kartographie groß. Ab [[1654]] übte er in der Diözese Passau sein Amt als Seelsorger und Priester aus, wobei er auch schon als Kartograph Bekanntheit erhielt. Von [[1666]] bis 1669 war Vischer in der Pfarre Leonstein tätig. Ab [[15. Jänner]] [[1669]] wird Georg Matthäus Vischer nicht mehr als Pfarrer genannt, sondern übte ab diesem Zeitpunkt den Beruf als Topograph und Kartograph aus. In den Folgejahren schuf er laufend Kartenwerke. | ||
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Vischer bezeichnete den [[Grimming]] auf seiner Steiermark-Karte von [[1678]] noch als „''mons Styriae altissimus''“ (''höchsten Berg der Steiermark''). | Vischer bezeichnete den [[Grimming]] auf seiner Steiermark-Karte von [[1678]] noch als „''mons Styriae altissimus''“ (''höchsten Berg der Steiermark''). | ||
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* [http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/dokumente/11125247_146242/83a918d0/145%20bis%20164%20aus%20Mitteilungen%2019-20-Beitr%C3%A4ge%20zur%20Biographie%20Georg%20Matth%C3%A4us%20Vischers.pdf Verwaltung Steiermark] | * [http://www.verwaltung.steiermark.at/cms/dokumente/11125247_146242/83a918d0/145%20bis%20164%20aus%20Mitteilungen%2019-20-Beitr%C3%A4ge%20zur%20Biographie%20Georg%20Matth%C3%A4us%20Vischers.pdf Verwaltung Steiermark] | ||
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