Frauenberg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der Berg wird geografisch ''Kulm'' bezeichnet<ref>Quelle [http://www.bergfex.at/suchen/?q=Ardning#/sommer/ardning/ www.bergfex.at ->Ardning]</ref>. Vermutlich befand sich hier einst eine  [[Mittelalter|mittelalterliche]] Befestigungsanlage, die wahrscheinlich an der Stelle des heutigen  Kalvarienberges zu suchen sein dürfte. Weiters vermutet man, dass am Frauenberg schon vor der Errichtung des Marienwallfahrtsheiligtums ein anderes Heiligtum gestanden sein  könnte.
Der Berg wird geografisch ''Kulm'' bezeichnet<ref>Quelle [http://www.bergfex.at/suchen/?q=Ardning#/sommer/ardning/ www.bergfex.at ->Ardning]</ref>. Vermutlich befand sich hier einst eine  [[Mittelalter|mittelalterliche]] Befestigungsanlage, die wahrscheinlich an der Stelle des heutigen  Kalvarienberges zu suchen sein dürfte. Weiters vermutet man, dass am Frauenberg schon vor der Errichtung des Marienwallfahrtsheiligtums ein anderes Heiligtum gestanden sein  könnte.<br />
 
Die Marienverehrung auf dem Kulm beginnt im Jahre 1404. Der Legende nach wurde eine Marienstatue von der Enns am
Fuße des Kulms angeschwemmt. Die Statue, nach Admont gebracht, kehrte auf wunderbare Weise wieder an den Fundort
zurück. Auf dem Berg wurde eine hölzerne Kapelle errichtet. Wegen des Zustromes an Wallfahrern ließ das [[Stift Admont]] ein
Gotteshaus aus Stein erbauen.
 
Der immer stärkere Zustrom an Pilgern veranlasste Abt Adalbert ab 1680 zu einem Umbau, welchem die heutige barocke Wallfahrtskirche
und das angebaute Pfarrhaus seine prächtige Architektur verdankt. Auch in der Gegenwart ist Frauenberg eines
der bedeutendsten Wallfahrtszentren der Steiermark mit etwa 50.000 Pilgern.
Ziel ist das Gnadenbild am Hochaltar, weiters eine Marienstatue, vor der Votivgaben aus Wachs abgelegt werden. Alte Votivbilder
zeugen von der Not und den Anliegen der Wallfahrer, von Sorgen, die auf den Berg hinaufgetragen wurden, von körperlicher
Heilung und von Trost.


== Quellen ==
== Quellen ==