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[[Datei:Wappen-Guido-Schenzl.jpg|thumb|Wappen von Guido Schenzl]]
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'''{{PAGENAME}}''' (* [[28. September]] [[1823]] in [[Haus im Ennstal]]; † [[23. November]] [[1890]] in Graz) war in den Jahren [[1886]] bis [[1890]] der 61. [[Äbte von Admont|Administrator und Abt]] des [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstiftes Admont]].
'''{{PAGENAME}}''' (* [[28. September]] [[1823]] in [[Haus im Ennstal]]; † [[23. November]] [[1890]] im Admonterhof in Graz) war in den Jahren [[1886]] bis [[1890]] der 61. [[Äbte von Admont|Administrator und Abt]] des [[Benediktinerstift Admont|Benediktinerstiftes Admont]] sowie ein bekannter Naturwissenschafter des [[19. Jahrhundert]]s.


== Biografie ==
== Biografie ==
Guido Schenzl besuchte die Benediktinerschule in Judenburg und Graz. [[1841]] trat er in das Stift Admont leistete [[1846]] das Admonter Ordensgelübte. [[1850]] erlangte er den Doktortitel der Philosophie. [[1851]] leistete er die Lehramtsprüfung in Physik und Mathematik. Ab 1852 war Guido Schenzl als Gymnasiumsprofessor des katholischen Gymnasiums in Marburg, Untersteiermark (heute Slowenien) tätig. 1870 war er der Direktor der k.k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus in Budapest. [[1886]] wurde Guido Schenzl zum Administrator des Stiftes Admont bestimmt und [[1890]] zum Abt gewählt. Im selben Jahr starb er unerwartet und wurde in der Admonter Prälatengruft beigesetzt.
Guido Schenzl besuchte die Benediktinerschule in Judenburg und Graz. Am [[4. November]] [[1841]] trat er in das Stift Admont ein, leistete am [[11. Juli]] [[1846]] das Admonter Ordensgelübte und im selben Jahr noch erhielt er am [[15. November]] in der Schlosskirche St. Martin bei Graz die Priesterweihe. [[1850]] erlangte er den Doktortitel der Philosophie. [[1851]] leistete er die Lehramtsprüfung in Physik und Mathematik. Ab 1852 war Guido Schenzl als Gymnasiumsprofessor des katholischen Gymnasiums in Marburg, Untersteiermark (heute Slowenien) tätig. Noch im selben Jahr wechselte er als Professor an das k. und k. katholischen Gymnasium  nach Buda, einem der beiden Teile, aus dem später Budapest (Ungarn) entstand.
 
Im Auftrag der staatlichen Behörden gründete er in Buda eine Oberrealschule. Von 1855 bis 1870 war er dessen Direktor. An dieser Schule konnte er auch alle seine wissenschaftliche Interessen voll entfalten. So richtete er ein  meteorologischen und geophysikalisches Observatorium ein. 1860 wurde dieses dann von  der Ungarischen Akademie der Wissenschaften  übernommen wurde. Schenzl war bereits Mitglied der Akademie geworden und  zusammen mit dem ungarischen Geograf János Hunfalvy konzipierte er ein ''Institut für Meteorologie und Erdmagnetismus''. Mit Genehmigung des Kaisers [[Franz Joseph I.]] (Gründungsurkunde vom 8. April 1870) wurde Schenzl am [[3. Mai]] [[1870]] zum Gründungsdirektor des ''Königlich Ungarischen Instituts für Meteorologie und Erdmagnetismus'' (k. k. Centralanstalt für Meteorologie und Erdmagnetismus) in Budapest ernannt. In Folge veröffentlichte er viele wissenschaftlich anerkannte meteorologische Fachbeiträge.
 
[[1886]] wurde Guido Schenzl zum Administrator des Stiftes Admont bestimmt und [[1890]] zum Abt gewählt. Im selben Jahr starb er unerwartet und wurde in der Admonter Prälatengruft beigesetzt.


== Geschichtliche Ereignisse ==
== Geschichtliche Ereignisse ==
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Das Wappenschild von Abt Guido Schenzl ist horizontal in zwei Hälften geteilt. Im oberen Abschnitt sind eine Krone und darüber drei Sterne dargestellt, während im unteren Bereich ein Anker abgebildet ist. Dazwischen ist ein breiter waagrechter Streifen. Als Schildträger dient eine rechteckige nach unten offene Umrandung. Unterhalb des Wappens steht ''IN DOMINO CONFIDO'' (Auf den Herren vertraue ich).
Das Wappenschild von Abt Guido Schenzl ist horizontal in zwei Hälften geteilt. Im oberen Abschnitt sind eine Krone und darüber drei Sterne dargestellt, während im unteren Bereich ein Anker abgebildet ist. Dazwischen ist ein breiter waagrechter Streifen. Als Schildträger dient eine rechteckige nach unten offene Umrandung. Unterhalb des Wappens steht ''IN DOMINO CONFIDO'' (Auf den Herren vertraue ich).


== Quelle ==
== Quellen ==
* Druckwerk und digitales Speichermedium mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung des [http://www.stiftadmont.at/deutsch/ Stiftes Admont] zur Verwendung im Ennstalwiki.
* Druckwerk und digitales Speichermedium mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung des [http://www.stiftadmont.at/deutsch/ Stiftes Admont] zur Verwendung im EnnstalWiki
* [http://www.dmg-ev.de/gesellschaft/publikationen/pdf/promet/pdf_gross/promet_30_12.pdf Deutsche Meteorologische Gesellschaft, Seite 69]
* [http://www.ejournal.at/buecher/admontnature.html  www.ejournal.at] u. a. mit einer Liste seiner Werke
* {{wikipedia-de|Guido Schenzl}}
 
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[[Kategorie:Abt]]
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[[Kategorie:Töchter und Söhne des Ennstals]]
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[[Kategorie:Haus im Ennstal]]
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