Holzzaun: Unterschied zwischen den Versionen
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Ein ''Friedzaun'' galt als Zeichen für Eigentum und Sicherheit: innerhalb der Umzäunungen kam der sogenannte ''Königsfrieden'' zum Tragen. Die Salzburger ''Taidinge''(festgelegte Orte der Rechtsprechung; diese Bezeichnung hat ihren Ursprung in der germanischen Rechtstradition) bestimmten genau, dass die Zäune bis Sankt Georg und St. Philipp und Jakobi fertiggestellt sein mussten. Das Zaunholz wurde durch Servitutsrecht dem Bauern zugestanden (unter Servitut ist ein beschränktes Nutzungsrecht an einer fremden Sache zu verstehen). | Ein ''Friedzaun'' galt als Zeichen für Eigentum und Sicherheit: innerhalb der Umzäunungen kam der sogenannte ''Königsfrieden'' zum Tragen. Die Salzburger ''Taidinge''(festgelegte Orte der Rechtsprechung; diese Bezeichnung hat ihren Ursprung in der germanischen Rechtstradition) bestimmten genau, dass die Zäune bis Sankt Georg und St. Philipp und Jakobi fertiggestellt sein mussten. Das Zaunholz wurde durch Servitutsrecht dem Bauern zugestanden (unter Servitut ist ein beschränktes Nutzungsrecht an einer fremden Sache zu verstehen). | ||
== Hagzissa== | |||
''Hagzissa'' oder ''Hagzussa'', sind althochdeutsche Name für Wesen, die "auf dem Hag bzw. Zaun sitzen", im übertragenen Sinne mit einem Bein in der Welt der Menschen (der Welt innerhalb des Zaunes), mit dem anderen in der der Geister (Wildnis) stehen. Aus diesen Bezeichnungen entwickelte sich schließlich das Wort ''Hexe''. | |||
==Zaunformen und Herstellung== | ==Zaunformen und Herstellung== | ||