Amalienhütte: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Amalienhütte hatte ihren Ursprung in den Stucköfen am [[Salberg]], die mindestens in das [[13. Jahrhundert]] zurückreichen. Ab [[1696]] war der Hochofenbetrieb im Eigentum des Stiftes Spital am Pyhrn ([[OÖ]] | Die Amalienhütte hatte ihren Ursprung in den Stucköfen am [[Salberg]], die mindestens in das [[13. Jahrhundert]] zurückreichen. Ab [[1696]] war der Hochofenbetrieb im Eigentum des Stiftes Spital am Pyhrn ([[OÖ]]) und gelangte [[1807]] durch Kauf in die Hände des [[Benediktinerstift Admont|Stiftes Admont]]. Zeitweise wurde das Werk verpachtet. Die Roherze stammten von den nahen Gruben am Salberg, vom [[Sideritbergbau am Blahberg|Blahberg]] zwischen [[Admont]] und [[Selzthal]] von der [[Sideritbergbau auf der Teltschenalm|Teltschenalm]] bei [[Bad Mitterndorf]]. | ||
Bereits [[1824]] verkauft das Stift die Hütte an [[Joseph Pauer|Joseph Ritter von Friedau]] und dessen Sohn [[Franz Ritter von Friedau|Franz]]. Ihnen gehörte unter anderem auch das Radwerk VII in Vordernberg. Nach zahlreichen Schenkungen und Erbschaften blieb der Liezener Hochofen bis [[1853]] im Besitz der Friedaus. Dann verkauften sie ihn an [[Josef Pesendorfer]]. Doch bereits kurz nach seinem Erwerb vernichtete ein Brand die gesamte Anlage und Pesendorfer ließ die Hochofenanlage neu erbauen und benannte sie nach seiner Gattin "Amalienhütte". | Bereits [[1824]] verkauft das Stift die Hütte an [[Joseph Pauer|Joseph Ritter von Friedau]] und dessen Sohn [[Franz Ritter von Friedau|Franz]]. Ihnen gehörte unter anderem auch das Radwerk VII in Vordernberg. Nach zahlreichen Schenkungen und Erbschaften blieb der Liezener Hochofen bis [[1853]] im Besitz der Friedaus. Dann verkauften sie ihn an [[Josef Pesendorfer]]. Doch bereits kurz nach seinem Erwerb vernichtete ein Brand die gesamte Anlage und Pesendorfer ließ die Hochofenanlage neu erbauen und benannte sie nach seiner Gattin "Amalienhütte". | ||