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== | == Geografie == | ||
Der Putterersee, der westlich des Gemeindezentrums liegt, hat eine ausgezeichnete Wasserqualität. Eine Badeanlage mit Kleinkinderbecken, Springtürmen und Trampolinen wird auch angeboten. Weiters gibt es noch eine Sandkiste, Schaukel mit Rutsche, Sinkbretter, Beachvolleyballplatz, Tischfußballtisch, Slackline, Hamsterrad, Hängematte, Doppelliegen, Floß und Balancebalken. | Der Putterersee, der westlich des Gemeindezentrums liegt, hat eine ausgezeichnete Wasserqualität. Eine Badeanlage mit Kleinkinderbecken, Springtürmen und Trampolinen wird auch angeboten. Weiters gibt es noch eine Sandkiste, Schaukel mit Rutsche, Sinkbretter, Beachvolleyballplatz, Tischfußballtisch, Slackline, Hamsterrad, Hängematte, Doppelliegen, Floß und Balancebalken. | ||
Im Winter bietet der Putterersee die größte Eislauffläche des Ennstales zum Eislaufen, für Eishockey und [[Eisstockschießen]]. | Im Winter bietet der Putterersee die größte Eislauffläche des Ennstales zum Eislaufen, für Eishockey und [[Eisstockschießen]]. So war er Anfang Jänner [[2026]] wieder einmal zugefroren. Die Gemeinde präparierte einen Teil als Eislauffläche und kontrollierte in diesem Bereich laufen die Eisdicke, die sich zwischen acht und zehn Zentimeter belief. Täglich von 12 bis 18 Uhr war es bei freiem Eintritt möglich die Eisfläche zu nutzen.<ref>{{Quelle ET|9. Jänner 2026}}</ref> | ||
== Chronik == | == Chronik == | ||
Die Fischerei im "Tangelsee", wie der Putterersee einst hieß, stand seit dem [[Mittelalter]] dem Landesfürsten alleine zu. Am [[9. August]] [[1447]] verordnete der spätere Kaiser Friedrich III. in Wiener Neustadt, dass sein See, ''Tangelsee'' genannt, bei Irdning, "mit vischen vast verödt worden sey und auch in ander Weg daran Schad beschech". Deshalb habe er den See seinem [[swiki: | Die Fischerei im "Tangelsee", wie der Putterersee einst hieß, stand seit dem [[Mittelalter]] dem Landesfürsten alleine zu. Am [[9. August]] [[1447]] verordnete der spätere Kaiser Friedrich III. in Wiener Neustadt, dass sein See, ''Tangelsee'' genannt, bei Irdning, "mit vischen vast verödt worden sey und auch in ander Weg daran Schad beschech". Deshalb habe er den See seinem [[swiki:Pfleger]] auf [[Burgruine Wolkenstein|Wolkenstein]] und Landrichter im Ennstal, dem getreuen Andree Reichenegger, überlassen, damit dieser ihn nutze. Gleichzeitig wurde verboten, dass niemand anderer im See fische, wie bisher geschehen, "damit derselb See widerpracht und uns nutzlich gehalten wurde". | ||
Das Herrschaftsurbar der [[Putterer]] aus dem Jahr [[1666]] vermerkt jedenfalls bereits das Recht zum Fischen und Krebsefangen auf der südlichen Seeseite, so weit sich die Meiergründe erstrecken. | Das Herrschaftsurbar der [[Putterer]] aus dem Jahr [[1666]] vermerkt jedenfalls bereits das Recht zum Fischen und Krebsefangen auf der südlichen Seeseite, so weit sich die Meiergründe erstrecken. | ||
Gleiches wurde auch noch im Dominikalurbar der Herrschaft im Jahr 1796 festgehalten. Wie das Fischwasser in der [[Gulling (Wildfluss)|Gulling]] erstand die Familie Fischer um 1840 auch das restliche Fischwasser am Putterersee samt dem See selbst. Von dieser gelangten See und Fischereirecht im Jahr 1843 an die Familie Keller. Seit etwa 1890 war am See ein eigener Fischaufseher bestellt, das Fischen selbst jedoch blieb vorerst den Hausgästen der Familie Dornbusch vorbehalten. | Gleiches wurde auch noch im Dominikalurbar der Herrschaft im Jahr 1796 festgehalten. Wie das Fischwasser in der [[Gulling (Wildfluss)|Gulling]] erstand die Familie Fischer um 1840 auch das restliche Fischwasser am Putterersee samt dem See selbst. Von dieser gelangten See und Fischereirecht im Jahr 1843 an die Familie Keller. Seit etwa [[1890]] war am See ein eigener Fischaufseher bestellt, das Fischen selbst jedoch blieb vorerst den Hausgästen der Familie Dornbusch vorbehalten. | ||
Das Fischen am Putterersee zur Mitte der 1990er Jahre der Öffentlichkeit ermöglicht. | Das Fischen am Putterersee zur Mitte der [[1990er]]-Jahre der Öffentlichkeit ermöglicht. | ||
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Version vom 15. Januar 2026, 10:19 Uhr

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Der Putterersee ist ein Badesee in der Ennstaler Gemeinde Aigen im Ennstal.
Geografie
Der Putterersee, der westlich des Gemeindezentrums liegt, hat eine ausgezeichnete Wasserqualität. Eine Badeanlage mit Kleinkinderbecken, Springtürmen und Trampolinen wird auch angeboten. Weiters gibt es noch eine Sandkiste, Schaukel mit Rutsche, Sinkbretter, Beachvolleyballplatz, Tischfußballtisch, Slackline, Hamsterrad, Hängematte, Doppelliegen, Floß und Balancebalken.
Im Winter bietet der Putterersee die größte Eislauffläche des Ennstales zum Eislaufen, für Eishockey und Eisstockschießen. So war er Anfang Jänner 2026 wieder einmal zugefroren. Die Gemeinde präparierte einen Teil als Eislauffläche und kontrollierte in diesem Bereich laufen die Eisdicke, die sich zwischen acht und zehn Zentimeter belief. Täglich von 12 bis 18 Uhr war es bei freiem Eintritt möglich die Eisfläche zu nutzen.[1]
Chronik
Die Fischerei im "Tangelsee", wie der Putterersee einst hieß, stand seit dem Mittelalter dem Landesfürsten alleine zu. Am 9. August 1447 verordnete der spätere Kaiser Friedrich III. in Wiener Neustadt, dass sein See, Tangelsee genannt, bei Irdning, "mit vischen vast verödt worden sey und auch in ander Weg daran Schad beschech". Deshalb habe er den See seinem swiki:Pfleger auf Wolkenstein und Landrichter im Ennstal, dem getreuen Andree Reichenegger, überlassen, damit dieser ihn nutze. Gleichzeitig wurde verboten, dass niemand anderer im See fische, wie bisher geschehen, "damit derselb See widerpracht und uns nutzlich gehalten wurde".
Das Herrschaftsurbar der Putterer aus dem Jahr 1666 vermerkt jedenfalls bereits das Recht zum Fischen und Krebsefangen auf der südlichen Seeseite, so weit sich die Meiergründe erstrecken.
Gleiches wurde auch noch im Dominikalurbar der Herrschaft im Jahr 1796 festgehalten. Wie das Fischwasser in der Gulling erstand die Familie Fischer um 1840 auch das restliche Fischwasser am Putterersee samt dem See selbst. Von dieser gelangten See und Fischereirecht im Jahr 1843 an die Familie Keller. Seit etwa 1890 war am See ein eigener Fischaufseher bestellt, das Fischen selbst jedoch blieb vorerst den Hausgästen der Familie Dornbusch vorbehalten.
Das Fischen am Putterersee zur Mitte der 1990er-Jahre der Öffentlichkeit ermöglicht.
Siehe auch
Daten
- Seehöhe: 665 m ü. A.
- Fläche: ca. 13 ha
- maximale Tiefe: sechs bis acht Meter
- maximale Länge: 550 m
- maximale Breite: 330 m
Bilder
- Putterersee – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien bei Ennstalwiki
Weblink
Quellen
- www.putterersee.at, der Link war bei einer Kontrolle am 15. Jänner 2026 nicht mehr abrufbar
- schladming-dachstein.at, abgefragt am 15. Jänner 2026
- Eintrag in der deutschsprachigen Wikipedia zum Thema "Putterersee"
Einzelnachweis
- ↑ "Der Ennstaler", 9. Jänner 2026