Conrad Fankhauser: Unterschied zwischen den Versionen
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Seine Eltern waren die Admonterin Elisabeth Echer und der Fotograf [[Franz Fankhauser (Fotograf)|Franz Fankhauser]]. Nach dem frühzeitigen Tod seines Bruders Engelberts (er erlag im 41. Lebensjahr einer Lungentuberkulose) übernahm Mutter Elisabeth Fankhauser kurzfristig die Leitung des Ateliers, ehe ab Dezember [[1918]] Conrad Fankhauser das Familiengeschäft weiterführte. Drei Jahre nach der Übernahme des Familienbetriebes heiratete Conrad am [[12. Oktober]] [[1921]] die aus Kirchheim bei Ried im Innkreis ([[Oberösterreich]]) stammende Fotografin Anna Jechtl, die vor der Hochzeit ein Kinofotografentheater in Braunau am Inn (OÖ.) betrieb. Am [[19. April]] [[1923]] erblickte Sohn Konrad August das Licht der Welt, zwei Jahre danach folgte ein weiterer Sohn, der jedoch bei der Geburt verstarb. Conrad, dem ein besonders ruhiger und stets zuvorkommender Charakter bescheinigt wird, war Mitglied in der Landesgenossenschaft der Photographen, in der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Admont-Gesäuse|Alpenvereinsektion Admont-Ennsthal]], im [[Wintersportverein Admont|Wintersportverein]] sowie im Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Admont und Umgebung. | Seine Eltern waren die Admonterin Elisabeth Echer und der Fotograf [[Franz Fankhauser (Fotograf)|Franz Fankhauser]]. Nach dem frühzeitigen Tod seines Bruders Engelberts (er erlag im 41. Lebensjahr einer Lungentuberkulose) übernahm Mutter Elisabeth Fankhauser kurzfristig die Leitung des Ateliers, ehe ab Dezember [[1918]] Conrad Fankhauser das Familiengeschäft weiterführte. Drei Jahre nach der Übernahme des Familienbetriebes heiratete Conrad am [[12. Oktober]] [[1921]] die aus Kirchheim bei Ried im Innkreis ([[Oberösterreich]]) stammende Fotografin Anna Jechtl, die vor der Hochzeit ein Kinofotografentheater in Braunau am Inn (OÖ.) betrieb. Am [[19. April]] [[1923]] erblickte Sohn [[Konrad Fankhauser|Konrad August]] das Licht der Welt, zwei Jahre danach folgte ein weiterer Sohn, der jedoch bei der Geburt verstarb. Conrad, dem ein besonders ruhiger und stets zuvorkommender Charakter bescheinigt wird, war Mitglied in der Landesgenossenschaft der Photographen, in der [[Österreichischer Alpenverein Sektion Admont-Gesäuse|Alpenvereinsektion Admont-Ennsthal]], im [[Wintersportverein Admont|Wintersportverein]] sowie im Fremdenverkehrs- und Verschönerungsverein Admont und Umgebung. | ||
Gemäß seiner im Österreichischen Staatsarchiv befindlichen Wehrstammkarte wurde Conrad im Mai [[1938]] in die [[NSDAP]] aufgenommen; Zeitzeugen bezweifeln jedoch, dass dieser Schritt aus Überzeugung erfolgte, er sei diesbezüglich stets unauffällig gewesen und bekleidete zeitlebens auch keine politischen Funktionen. Zum Familienleben im Haus an der [[Bahnhofstraße (Admont)|Bahnhofstraße]] ist überliefert, dass Anna Fankhauser eine sehr resolut auftretende Frau war. Sowohl im gutbürgerlichen Haushalt als auch im Betrieb führte sie ein strenges Regiment und pflegte jeden Freitagnachmittag mit Freundinnen ein Fläschchen Wein im ehrwürdigen [[Stiftskeller Admont|Stiftskeller]] zu genießen. Neben Conrad und Anna lebten Mutter Elisabeth, Schwester Leopoldine und Konrad junior sowie verschiedene Lehrmädchen und Haushaltsgehilfinnen viele Jahre lang unter dem Dach des repräsentativen, im alpenländischen Jugendstil errichteten Hauses. | Gemäß seiner im Österreichischen Staatsarchiv befindlichen Wehrstammkarte wurde Conrad im Mai [[1938]] in die [[NSDAP]] aufgenommen; Zeitzeugen bezweifeln jedoch, dass dieser Schritt aus Überzeugung erfolgte, er sei diesbezüglich stets unauffällig gewesen und bekleidete zeitlebens auch keine politischen Funktionen. Zum Familienleben im Haus an der [[Bahnhofstraße (Admont)|Bahnhofstraße]] ist überliefert, dass Anna Fankhauser eine sehr resolut auftretende Frau war. Sowohl im gutbürgerlichen Haushalt als auch im Betrieb führte sie ein strenges Regiment und pflegte jeden Freitagnachmittag mit Freundinnen ein Fläschchen Wein im ehrwürdigen [[Stiftskeller Admont|Stiftskeller]] zu genießen. Neben Conrad und Anna lebten Mutter Elisabeth, Schwester Leopoldine und Konrad junior sowie verschiedene Lehrmädchen und Haushaltsgehilfinnen viele Jahre lang unter dem Dach des repräsentativen, im alpenländischen Jugendstil errichteten Hauses. | ||