Fankhauser: Unterschied zwischen den Versionen
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Laut Todesanzeige aus dem Jahr [[1898]] war Vater Pius Fankhauser ab etwa [[1873]] in Kufstein und später in Reutte als landwirtschaftlicher Tierarzt tätig. Nicht geklärt ist die Frage, aus welchen Gründen [[Franz Fankhauser|Franz]], der damals erst 20 Jahre alt war, ins steirische [[Ennstal]] gekommen war. Vielleicht kam er als Buchbindergeselle auf der traditionellen Wanderschaft nach Admont – möglich ist aber auch, dass er bereits Kontakte zu anderen Tirolern vor Ort hatte. Jedenfalls kam Franz im Laufe des Jahres [[1865]] nach Admont, wo er als Buchbinder reichlich Arbeit fand und neben seiner fotografischen Tätigkeit bis [[1892]] diesem Handwerk nachging. | Laut Todesanzeige aus dem Jahr [[1898]] war Vater Pius Fankhauser ab etwa [[1873]] in Kufstein und später in Reutte als landwirtschaftlicher Tierarzt tätig. Nicht geklärt ist die Frage, aus welchen Gründen [[Franz Fankhauser|Franz]], der damals erst 20 Jahre alt war, ins steirische [[Ennstal]] gekommen war. Vielleicht kam er als Buchbindergeselle auf der traditionellen Wanderschaft nach Admont – möglich ist aber auch, dass er bereits Kontakte zu anderen Tirolern vor Ort hatte. Jedenfalls kam Franz im Laufe des Jahres [[1865]] nach Admont, wo er als Buchbinder reichlich Arbeit fand und neben seiner fotografischen Tätigkeit bis [[1892]] diesem Handwerk nachging. | ||
Die Recherche zu seinen Wohnsitzen in Admont erwies sich als schwierig. Standesmeldungen belegen jedoch, dass er zunächst im Haus der Buchbinder-Tochter Karoline Finsterwalder Nr. 12, genannt Schneider-Weigl, wohnte. Entgegen anderer Annahmen zog die Familie erst um [[1877]] in das Haus Windhager Nr. 72, das Steinmetzhäusl. Ein Hinweis aus dem Jahr [[1898]], wonach Franz Fankhauser als Hausbesitzer geführt wird, konnte nicht bestätigt werden. | Die Recherche zu seinen Wohnsitzen in Admont erwies sich als schwierig. Standesmeldungen belegen jedoch, dass er zunächst im Haus der Buchbinder-Tochter Karoline Finsterwalder Nr. 12, genannt Schneider-Weigl, wohnte. Entgegen anderer Annahmen zog die Familie erst um [[1877]] in das Haus Windhager Nr. 72, das [[vulgo Steinmetzhäusl]]. Ein Hinweis aus dem Jahr [[1898]], wonach Franz Fankhauser als Hausbesitzer geführt wird, konnte nicht bestätigt werden. | ||
Mit viel Fleiß und wirtschaftlichem Geschick gründete Franz Fankhauser schon acht Jahre nach seiner Ankunft seinen eigenen Fotobetrieb. Auch privat war das Jahr [[1873]] bedeutend: Am [[17. Juni]] heiratete er die gebürtige Admonterin Elisabeth Echer, die am [[12. November]] ihren Sohn Franz junior zur Welt brachte. Dem Erstgeborenen folgten noch zwölf weitere Geschwister. | Mit viel Fleiß und wirtschaftlichem Geschick gründete Franz Fankhauser schon acht Jahre nach seiner Ankunft seinen eigenen Fotobetrieb. Auch privat war das Jahr [[1873]] bedeutend: Am [[17. Juni]] heiratete er die gebürtige Admonterin Elisabeth Echer, die am [[12. November]] ihren Sohn Franz junior zur Welt brachte. Dem Erstgeborenen folgten noch zwölf weitere Geschwister. | ||
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Franz Fankhauser, der Firmengründer, erlebte in seiner neuen Heimat Jahrzehnte des Wiederaufbaus und wurde Zeuge großer Veränderungen, darunter auch die Eröffnung der [[Kronprinz-Rudolf-Bahn]] im Jahr [[1872]], die die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse der gesamten Region nachhaltig prägte. | Franz Fankhauser, der Firmengründer, erlebte in seiner neuen Heimat Jahrzehnte des Wiederaufbaus und wurde Zeuge großer Veränderungen, darunter auch die Eröffnung der [[Kronprinz-Rudolf-Bahn]] im Jahr [[1872]], die die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse der gesamten Region nachhaltig prägte. | ||
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* Franz Fankhauser | * Franz Fankhauser | ||
* [[Conrad Fankhauser]] | * [[Conrad Fankhauser]] | ||