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Hans Kronberger war der erste Pächter des Hauses, wenn auch anfangs nur in der Zeit von Oktober bis März. Im Sommer wurden weiterhin die Alpwirtschaftskurse der Landesschule für Almwirtschaft abgehalten. | |||
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Die [[Seilbahn Gesellschaft Grabneralm]] errichtete im Jahr [[1952]] eine [[Materialseilbahn]] von der [[Buchau]] über den [[Walfinggraben]] zum Grabneralmhaus. Sie wurde von der Bergstation aus mit einem Dieselmotor betrieben. Von den Pächtern wurde außerdem ein kleiner Schlepplift hinter der Hütte errichtet. In dieser Zeit wurde das Grabneralmhaus schon ganzjährig verpachtet. | |||
Ein kleines Wasserkraftwerk versorgte ab [[1960]] das Grabneralmhaus mit elektrischer Energie. Das Wasserkraftwerk fiel aber vermutlich kurze Zeit später einer Lawine zum Opfer. | |||
Ab [[1964]] bis [[1979]] pachtete der Alpenverein | Ab [[1964]] bis [[1979]] pachtete der [[Alpenverein Sektion Admont]] die Hütte. [[1972]] wurde das Haus mit einer Propangasanlage ausgestattet und [[1974]] erleichterte eine Zufahrtsstraße über [[Tonner]], [[Ehamsbergeralm]] zur [[Grabneralm]] die Erreichbarkeit. | ||
Der Alpenverein | Der [[Alpenverein Sektion Sankt Gallen]] übernahm [[1979]] die Hütte. Die Seilbahnanlage wurde stillgelegt, die Zufahrtsstraße für Allradfahrzeuge fahrbar gemacht. Ab [[1990]] wurde die Alm an eine Privatperson verpachtet. [[2001]] kam es zur Errichtung einer biologischen Pflanzenkläranlage. Im Frühjahr desselben Jahres wurde die Ziegenschaukäserei der Landwirtschaftsschule Grabnerhof in Betrieb genommen und im Spätherbst 2011 ging das zu der Versorgung der Käserei erbaute Wasserkraftwerk in Betrieb. Das Grabneralmhaus wurde an die Stromversorgung des Kleinkraftwerks der Käserei angeschlossen. | ||
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* aus [[Hall bei Admont]] - ca. 4 Std. | * aus [[Hall bei Admont]] - ca. 4 Std. | ||
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== Quellen == | == Quellen == | ||
*Chronik - 100 Jahre Grabnerhof. Land- und Forstwirtschaftliche Fachschule Grabnerhof | *''Chronik - 100 Jahre Grabnerhof. Land- und Forstwirtschaftliche Fachschule Grabnerhof'', Liezen, 1993 | ||
*Die Buchau - Chronik einer | *Walter, M. und H.: ''Die Buchau - Chronik einer Waldlandschaf'', Hall bei Admont, 1988 | ||
[[Kategorie:Tourismus]] | [[Kategorie:Tourismus]] | ||
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Version vom 12. November 2012, 08:42 Uhr


Das auf 1 395 m ü. A. gelegene Grabneralmhaus befindet sich auf der Grabneralm nördlich von Hall bei Admont.
Allgemeines
Bei schönem und klarem Wetter bietet sich vom Grabneralmhaus ein Panorama, welches sich von der Buchsteingruppe, über die Hochtorgruppe und Reichensteingruppe bis zu den Niederen Tauern erstreckt. Auf der Terrasse finden bis zu 100 Personen Platz und neben einem kleinem, gemütlichem Stüberl im Erdgeschoss gibt es noch einen großen Gastraum im ersten Stockwerk.
Im Sommer als auch im Winter ist das Grabneralmhaus ein beliebtes und stark frequentiertes Ziel für Wanderer, Touren- und Schneeschuhgeher.
Geschichte
Der Bau des Grabneralmhauses wurde vom Schweizer Dr. Paul Schuppli, dem ersten Direktor der landwirtschaftlichen Fachschule, der Landesschule für Almwirtschaft, aus der die heutige landwirtschaftliche Fachschule Grabnerhof hervorgegangen ist. Am Anfang stand nur ein kleines Almgebäude zur Verfügung. 1913 mit dem Bau des Hauses begonnen, aber durch den Ausbruch des Ersten Weltkrieges unterbrochen. Auch die Alpwirtschaftskurse waren bis 1921 eingestellt. Erst 1925 wurde der bestehende Rohbau teilweise wieder abgetragen und das Grabneralmhaus 1927 fertig gebaut.
Hans Kronberger war der erste Pächter des Hauses, wenn auch anfangs nur in der Zeit von Oktober bis März. Im Sommer wurden weiterhin die Alpwirtschaftskurse der Landesschule für Almwirtschaft abgehalten.
Die Seilbahn Gesellschaft Grabneralm errichtete im Jahr 1952 eine Materialseilbahn von der Buchau über den Walfinggraben zum Grabneralmhaus. Sie wurde von der Bergstation aus mit einem Dieselmotor betrieben. Von den Pächtern wurde außerdem ein kleiner Schlepplift hinter der Hütte errichtet. In dieser Zeit wurde das Grabneralmhaus schon ganzjährig verpachtet.
Ein kleines Wasserkraftwerk versorgte ab 1960 das Grabneralmhaus mit elektrischer Energie. Das Wasserkraftwerk fiel aber vermutlich kurze Zeit später einer Lawine zum Opfer.
Ab 1964 bis 1979 pachtete der Alpenverein Sektion Admont die Hütte. 1972 wurde das Haus mit einer Propangasanlage ausgestattet und 1974 erleichterte eine Zufahrtsstraße über Tonner, Ehamsbergeralm zur Grabneralm die Erreichbarkeit.
Der Alpenverein Sektion Sankt Gallen übernahm 1979 die Hütte. Die Seilbahnanlage wurde stillgelegt, die Zufahrtsstraße für Allradfahrzeuge fahrbar gemacht. Ab 1990 wurde die Alm an eine Privatperson verpachtet. 2001 kam es zur Errichtung einer biologischen Pflanzenkläranlage. Im Frühjahr desselben Jahres wurde die Ziegenschaukäserei der Landwirtschaftsschule Grabnerhof in Betrieb genommen und im Spätherbst 2011 ging das zu der Versorgung der Käserei erbaute Wasserkraftwerk in Betrieb. Das Grabneralmhaus wurde an die Stromversorgung des Kleinkraftwerks der Käserei angeschlossen.
Allgemeines
Aufstiege
- Vom Buchauer Sattel bzw. am Kletzenberg in Weng im Gesäuse, beide ca. 2 Std. Gehzeit.
- aus Hall bei Admont - ca. 4 Std.
- von der nördlichen Seite der Haller Mauern von Oberlaussa über das Admonter Haus zum Grabneralmhaus, ca. 4,5 Std
Gipfel
Grabnerstein, Mittagskogel, Natterriegel und zum Hexenturm (Bärnkarmauer) , Großbodenspitz , die Admonter Warte und die Rauchmauer.
Weblinks
Quellen
- Chronik - 100 Jahre Grabnerhof. Land- und Forstwirtschaftliche Fachschule Grabnerhof, Liezen, 1993
- Walter, M. und H.: Die Buchau - Chronik einer Waldlandschaf, Hall bei Admont, 1988