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[[File:Kühbachau-Springervilla.JPG|thumb|Springer-Villa]]Die '''Springer-Villa''' ist ein [[Denkmalliste Wildalpen|denkmalgeschütztes Objekt]] in der Gemeinde [[Wildalpen]] im Osten des [[Bezirk Liezen|Bezirks Liezen]].
[[File:Kühbachau-Springervilla.JPG|thumb|Springer-Villa]]Die '''Springer-Villa''' ist ein [[Denkmalliste Wildalpen|denkmalgeschütztes Objekt]] in der Gemeinde [[Wildalpen]] im Osten des [[Bezirk Liezen|Bezirks Liezen]]. Es zählt zum UNESCO Weltnaturerbe.


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Der historische Fellner-Bau wurde um [[1870]] in der Ortschaft [[Kühbachau]] mithilfe Finanzmitteln von Albert Salomon Rothschild im heutigen Naturschutzgebiet [[Wildalpener Salzatal]], unweit des ebenfalls von ihm gestifteten Urwald Österreichs "[[Rothwald]]" (heute Wildnisgebiet Dürrenstein<ref>[https://www.wildnisgebiet.at www.wildnisgebiet.at]</ref>) errichtet und der ansässigen Familie Thaller grundbücherlich zugesichert.  
Der historische Fellner-Bau wurde um [[1870]] in der Ortschaft [[Kühbachau]] mithilfe Finanzmitteln von Albert Salomon Rothschild im heutigen Naturschutzgebiet [[Wildalpener Salzatal]], unweit des ebenfalls von ihm gestifteten Urwald Österreichs "[[Rothwald]]" (heute Wildnisgebiet Dürrenstein) errichtet und der ansässigen Familie Thaller grundbücherlich zugesichert.  


Das Erdgeschoß hatte eine Eingangs-Terrasse, die in eine Empfangshalle führt. Im Gebäudeinneren gab es eine große Küche mit Vorratsraum, neun Zimmer, zwei Toiletten, ein Bad sowie zwei Lieferanteneingänge. Weitere elf Zimmer, ein Bad, eine Toilette, ein Balkon, mehrere Vorräume sowie ein Stiegenaufgang in das halb ausgebaute Dachgeschoß bot dann der erste Stock. Die Fenster im Erdgeschoß waren mit schmiedeeisernen Gitter aus der [[Biedermeier]]-Zeit versehen. Um die Jahrhundertwende waren zudem eine große Gaupe sowie ein Turm vorhanden, welche allerdings in den [[1920er]]-Jahren abgebrannt sind.  
Das Erdgeschoß hatte eine Eingangs-Terrasse, die in eine Empfangshalle führt. Im Gebäudeinneren gab es eine große Küche mit Vorratsraum, neun Zimmer, zwei Toiletten, ein Bad sowie zwei Lieferanteneingänge. Weitere elf Zimmer, ein Bad, eine Toilette, ein Balkon, mehrere Vorräume sowie ein Stiegenaufgang in das halb ausgebaute Dachgeschoß bot dann der erste Stock. Die Fenster im Erdgeschoß waren mit schmiedeeisernen Gitter aus der Biedermeier-Zeit versehen. Um die Jahrhundertwende waren zudem eine große Gaupe sowie ein Turm vorhanden, welche allerdings in den [[1920er]]-Jahren abgebrannt sind.  
[[Datei:Aufnahme um die Jahrhundertwende.jpg|miniatur|Aufnahme um die Jahrhundertwende.]]
[[Datei:Aufnahme um die Jahrhundertwende.jpg|miniatur|Aufnahme um die Jahrhundertwende.]]
[[Datei:Kaufvertrag 1871 Thaller.jpg|thumb|Die erste grundbücherliche Nennung der Liegenschaft im Zuge eines Verkaufs oder Übergabe datiert mit [[23. März]] [[1871]] von Maria und Anton Thaller an Anton und Elisabeth Thaller.]]
[[Datei:Kaufvertrag 1871 Thaller.jpg|thumb|Die erste grundbücherliche Nennung der Liegenschaft im Zuge eines Verkaufs oder Übergabe datiert mit [[23. März]] [[1871]] von Maria und Anton Thaller an Anton und Elisabeth Thaller.]]