Erdbeben: Unterschied zwischen den Versionen
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Am [[9. Februar]] [[1855]] wurde um 20:35 Uhr eine Erschütterung in Admont wahrgenommen<ref name="Landesmuseum"></ref>. | Am [[9. Februar]] [[1855]] wurde um 20:35 Uhr eine Erschütterung in Admont wahrgenommen<ref name="Landesmuseum"></ref>. | ||
Vom [[24. Dezember|24.]] und [[25. Dezember]] [[1857]] wurde folgende Erdstöße gemeldet. Am Nachmittag des 24. Dezember, und zwar meldete Admont um 13:45 Uhr, 16 Uhr, 22:10 Uhr und 23:45 Uhr heftige Erschütterungen, die in der gesamten Obersteiermark und auch in Oberösterreich, in Windischgarsten und Spital am Pyhrn wahrgenommen wurden. Weitere Wahrnehmungen dieses Bebens kamen aus [[Frauenberg an der Enns]], [[Liezen]], [[ | Vom [[24. Dezember|24.]] und [[25. Dezember]] [[1857]] wurde folgende Erdstöße gemeldet. Am Nachmittag des 24. Dezember, und zwar meldete Admont um 13:45 Uhr, 16 Uhr, 22:10 Uhr und 23:45 Uhr heftige Erschütterungen, die in der gesamten Obersteiermark und auch in Oberösterreich, in Windischgarsten und Spital am Pyhrn wahrgenommen wurden. Weitere Wahrnehmungen dieses Bebens kamen aus [[Frauenberg an der Enns]], [[Liezen]], [[Sankt Gallen]], [[Altenmarkt bei St. Gallen]] und [[Rottenmann]]. Der Stoß um 01:47 Uhr verursachte in Frauenberg, wo er mit 14 Uhr angegeben wurde, Risse in den Mauern und Bewegung der Gerätschaften in den Zimmern. Das wurde auch aus Admont und Liezen gemeldet. Die weiteren Erschütterungen waren schwächer, desgleichen eine Erschütterung, welche in den Morgenstunden des 25. Dezembers auftrat und von Admont gegen 4 Uhr, von Frauenberg gegen 3 Uhr, von Windischgarsten um 4 Uhr gemeldet wurde<ref name="Landesmuseum"></ref>. | ||
Am [[18. März]] [[1860]] meldete A. Perrey (beglischer Erdbebenforscher) ein Erdbeben um 21:45 Uhr in Admont<ref>Quelle "Erdbeben in der Steiermark vom Jahre 1750 bis 1870" von R. Hoernes</ref>. | Am [[18. März]] [[1860]] meldete A. Perrey (beglischer Erdbebenforscher) ein Erdbeben um 21:45 Uhr in Admont<ref>Quelle "Erdbeben in der Steiermark vom Jahre 1750 bis 1870" von R. Hoernes</ref>. | ||
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[[8. September]] [[1870]]: Zwischen 2 und 3 Uhr zwei leichte Erdstöße in [[Bad Aussee|Aussee]]<ref name="Landesmuseum"></ref>. | [[8. September]] [[1870]]: Zwischen 2 und 3 Uhr zwei leichte Erdstöße in [[Bad Aussee|Aussee]]<ref name="Landesmuseum"></ref>. | ||
Am [[27. November]] [[1898]] wurde in der gesamten Obersteiermark ein Erdbeben um 01:30 Uhr registriert (die Zeitangaben schwankten je nach Ortsangaben). Insgesamt 32 Gemeinden meldeten davon. So meldete der Fachlehrer Victor Konsefhegg aus [[Bad Aussee|Aussee]], er hätte um 01:20 Uhr ein ganz leichtes Beben verspürt. in [[Gaishorn am See|Gaishorn]] wurde ein deutlich merkbares, einige Sekunden dauerndes Schaukeln von mehreren Personen registriert, dem ein donnerartiges Getöse voran ging. In [[Haus]] wurde das Beben nur im ersten Stockwerk der dortigen Herrschaftstaferne zwischen l Uhr und 2 Uhr als Gepolter und Klirren an den Fenstern wahrgenommen. Diese Erscheinung war zweimal im Abstand von etwa fünf Minuten zu bemerken, wie Oberlehrer Franz Puchwein mitteilte. Aus [[Hieflau]] meldete Lehrer Valentin Brunner von einem paar Sekunden dauernden Beben um 01:25 Uhr, das keine Schäden anrichtete. Wirkungen auf bewegliche Gegenstände wurden in [[Johnsbach]] nicht wahrgenommen, doch war Quellwasser getrübt (Schulleiter W. H. Lux). Aus [[ | Am [[27. November]] [[1898]] wurde in der gesamten Obersteiermark ein Erdbeben um 01:30 Uhr registriert (die Zeitangaben schwankten je nach Ortsangaben). Insgesamt 32 Gemeinden meldeten davon. So meldete der Fachlehrer Victor Konsefhegg aus [[Bad Aussee|Aussee]], er hätte um 01:20 Uhr ein ganz leichtes Beben verspürt. in [[Gaishorn am See|Gaishorn]] wurde ein deutlich merkbares, einige Sekunden dauerndes Schaukeln von mehreren Personen registriert, dem ein donnerartiges Getöse voran ging. In [[Haus]] wurde das Beben nur im ersten Stockwerk der dortigen Herrschaftstaferne zwischen l Uhr und 2 Uhr als Gepolter und Klirren an den Fenstern wahrgenommen. Diese Erscheinung war zweimal im Abstand von etwa fünf Minuten zu bemerken, wie Oberlehrer Franz Puchwein mitteilte. Aus [[Hieflau]] meldete Lehrer Valentin Brunner von einem paar Sekunden dauernden Beben um 01:25 Uhr, das keine Schäden anrichtete. Wirkungen auf bewegliche Gegenstände wurden in [[Johnsbach]] nicht wahrgenommen, doch war Quellwasser getrübt (Schulleiter W. H. Lux). Aus [[Sankt Gallen]] berichtete Oberlehrer Adolf Bischofberger, dass das Erdbeben um 0l:30 Uhr aber nur von Personen wahrgenommen wurde, die nicht schliefen. Das Beben wurde als wellenförmige, zwei bis drei Sekunden andauernde, von Ost nach West gerichtete Bewegung wahrgenommen. | ||
Das Abendblatt der »Tagespost« vom Montag den 28. November meldet: »''Aus [[Trieben]] berichtet man uns: In der Nacht | Das Abendblatt der »Tagespost« vom Montag den 28. November meldet: »''Aus [[Trieben]] berichtet man uns: In der Nacht | ||