Wörschach: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==</noinclude>
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Die erste urkundliche Erwähnung betrifft den [[Gameringstein]] nördlich des [[Wörschachberg]]es. [[890]] genehmigte König Arnulf dem [[swiki:Erzstift Salzburg]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref> den Abbau von Erz am Gameringberg. Der erste Ortsteil in einer Urkunde ist [[Maitschern]], das [[1185]] als „Mirtskaren in Ennstal" genannt wird. Wörschach selbst wird [[1195]] als „Werses" in einer Urkunde erwähnt.
Die erste urkundliche Erwähnung betrifft den [[Gameringstein]] nördlich des [[Wörschachberg]]es. [[890]] genehmigte König Arnulf dem [[swiki:Erzstift Salzburg]]<ref>{{salzburgwiki}}</ref> den Abbau von Erz am Gameringberg. Der erste Ortsteil in einer Urkunde ist [[Maitschern]], das [[1185]] als "Mirtskaren in Ennstal" genannt wird. Wörschach selbst wird [[1195]] als "Werses" in einer Urkunde erwähnt.


Mir der Geschichte des Ortes eng verbunden ist die [[Burgruine Wolkenstein|Burg Wolkenstein]] im Nordosten von Wörschach. Hier befand sich vermutlich schon seit dem [[9. Jahrhundert]] eine Fluchtburg. Das Geschlecht der Wolkensteiner wanderte wahrscheinlich aus Franken ein. Sie werden erstmals [[1099]] urkundlich erwähnt und bauetn die Burg zu einer der größten Burganlagen der Steiermark aus. Diese wird [[1186]] als ''Wolchinstein'' bezeichnet, gehörte aber den steirischen Landesfürsten. Nach dem Tod von Friedrich II. (der Streitbare) fiel die Burg an den Salzburger Erzbischof [[swiki:Philipp von Spanheim]], der sie als Stützpunkt zur Besetzung des Ennstales nutzte. Vom [[13. Jahrhundert|13.]] bis in die Mitte des [[18. Jahrhundert]]s war Wolkenstein Sitz des Landgerichtes Ennstal. Eine Blütezeit war dabei die Zeit von [[1524]] bis [[1592]]. Die Freiherren von [[Hofmann]] bauten die Burg in dieser Zeit vor allem im Südwesten aus und errichteten die Bastei im Norden. Wegen seiner guten Sichtverbindungen war die Burg in der Zeit der Einfälle der Ungarn und der Türken eine wichtige Kreidfeuerstation.
Mir der Geschichte des Ortes eng verbunden ist die [[Burgruine Wolkenstein|Burg Wolkenstein]] im Nordosten von Wörschach. Hier befand sich vermutlich schon seit dem [[9. Jahrhundert]] eine Fluchtburg. Das Geschlecht der Wolkensteiner wanderte wahrscheinlich aus Franken ein. Sie werden erstmals [[1099]] urkundlich erwähnt und bauetn die Burg zu einer der größten Burganlagen der Steiermark aus. Diese wird [[1186]] als ''Wolchinstein'' bezeichnet, gehörte aber den steirischen Landesfürsten. Nach dem Tod von Friedrich II. (der Streitbare) fiel die Burg an den Salzburger Erzbischof [[swiki:Philipp von Spanheim]], der sie als Stützpunkt zur Besetzung des Ennstales nutzte. Vom [[13. Jahrhundert|13.]] bis in die Mitte des [[18. Jahrhundert]]s war Wolkenstein Sitz des Landgerichtes Ennstal. Eine Blütezeit war dabei die Zeit von [[1524]] bis [[1592]]. Die Freiherren von [[Hofmann]] bauten die Burg in dieser Zeit vor allem im Südwesten aus und errichteten die Bastei im Norden. Wegen seiner guten Sichtverbindungen war die Burg in der Zeit der Einfälle der Ungarn und der Türken eine wichtige Kreidfeuerstation.
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[[File:Ennstal.jpg|thumb|Das [[Oberes Ennstal (Tal)|Obere Ennstal]] zwischen [[Stainach]] und [[Liezen]] vom [[Grimmingstock]] aus gesehen, Blickrichtung Osten, gegen das [[Gesäuse]]: Bildmitte ganz links ist Wörschach, darüber als dunkelgrüne Fläche gut erkennbar das [[Wörschacher Moor]].]]
[[File:Ennstal.jpg|thumb|Das [[Oberes Ennstal (Tal)|Obere Ennstal]] zwischen [[Stainach]] und [[Liezen]] vom [[Grimmingstock]] aus gesehen, Blickrichtung Osten, gegen das [[Gesäuse]]: Bildmitte ganz links ist Wörschach, darüber als dunkelgrüne Fläche gut erkennbar das [[Wörschacher Moor]].]]
=== Fremdenverkehr ===
=== Fremdenverkehr ===
Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Irdning-Donnersbachtal und Aigen im Ennstal den [[Tourismusverband Grimming-Donnersbachtal|Tourismusverband „Grimming-Donnersbachtal"]]. Dessen Sitz ist [[Irdning-Donnersbachtal]]. Die Anzahl der Übernachtungen stieg von 11&nbsp;000 im Jahr [[2010]] auf 14&nbsp;000 im Jahr [[2019]]. Dabei gibt es eine kleine Spitze im Sommer.
Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Irdning-Donnersbachtal und Aigen im Ennstal den [[Tourismusverband Grimming-Donnersbachtal|Tourismusverband "Grimming-Donnersbachtal"]]. Dessen Sitz ist [[Irdning-Donnersbachtal]]. Die Anzahl der Übernachtungen stieg von 11&nbsp;000 im Jahr [[2010]] auf 14&nbsp;000 im Jahr [[2019]]. Dabei gibt es eine kleine Spitze im Sommer.


=== Verkehr ===
=== Verkehr ===